Geboren am 23. Februar 1840 in Neu Sandez (Galizien, heute Nowy Sącz, Polen) als drittes von zehn Kindern.[1]
Mit acht Jahren verlor Menger seinen Vater; bereits zuvor waren vier Geschwister gestorben. Die Folgen für die Familie waren Mangel und Not.
Beginn des rechts- und staatswissenschaftlichen Studiums an der Universität Wien.[1]
Fortsetzung des Studiums an der Universität Prag von 1860 bis 1863.[1]
Während seines Studiums verdiente Menger seinen Unterhalt als Journalist in Lemberg.
Menger war Mitbegründer des Wiener Tagblatts und arbeitete später als Redakteur der Wiener Zeitung.
Tätigkeit als Redakteur der Lemberger Zeitung nach der Promotion.[1]
Veröffentlichung der „Grundsätze“, dem Begründungswerk der Wiener Schule. Die Habilitierung erfolgte unmittelbar danach.[1]
Redaktionssekretär der Wiener Zeitung; Beobachter und Marktanalyst der Wiener Börse.[9]
Im Juni 1872 Habilitierung für Politische Ökonomie an der Universität Wien.[1]
Bereits ein Jahr nach der Habilitierung erhielt Menger eine außerordentliche Professur an der Universität Wien.[1]
Berufung 1876 als einer der Lehrer Kronprinz Rudolfs; 1877 und 1878 begleitete Menger ihn auf Studienreisen durch Europa.[1]
Beförderung zum ordentlichen Professor der Politischen Ökonomie an der Universität Wien.[1]
Erscheinen der „Untersuchungen“; Auslöser des Methodenstreits mit Gustav Schmoller und der deutschen Historischen Schule.[7]
Berufung als lebenslanges Mitglied in das österreichische Herrenhaus.[1]
Gestorben am 26. Februar 1921 in Wien, im 9. Gemeindebezirk, umgeben von einer rund 25.000 Bände umfassenden Bibliothek.[1]
Mit den „Untersuchungen über die Methode der Sozialwissenschaften“ (1883) löste Menger den Methodenstreit mit Schmoller und der deutschen Historischen Schule aus; Schmollers ablehnende Rezension verspottete Mengers Anhänger erstmals als „österreichische Schule“.[1]
Menger unterrichtete ab 1876 zwei Jahre lang Kronprinz Rudolf von Habsburg in politischer Ökonomie und Statistik und begleitete ihn auf seinen Reisen.[1]
Studierte 1884-1887 Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck unter anderem bei Carl Menger.
Wurde nach seinem Studium der Rechtswissenschaften von Carl Menger habilitiert.
Carl Menger betreute 1887 die Promotion Ernst Seidler von Feuchteneggs zum Dr. jur. an der Universität Wien.[2]
Studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Czernowitz und Wien und wird in der Bio explizit als Menger-Schüler bezeichnet.[3]
Studierte ab 1890 Geschichte, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und besuchte Carl Mengers Vorlesungen zur Nationalökonomie; übernahm dessen Anspruch auf exakte Begriffsdefinition und kausale Untersuchung.[12]
„Lieblingsschüler" und letzter Habilitand von Carl Menger; studierte Volkswirtschaftslehre und Recht an der Universität Wien.
Erst die Lektüre von Mengers „Grundsätzen" bot Wieser die gesuchte Perspektive, die er in der Rückschau als eine Befreiung aus der „Not des Denkens" empfand.[4]
Promovierte 1904 an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien bei Carl Menger und Eugen von Philippovich.[6]
Ludassy war einer der herausragendsten Schüler in Carl Mengers Seminar für graduierte, bereits berufstätige und an Nationalökonomie Interessierte.
Wikipedia DE bestätigt: Landesberger gehörte zur Österreichischen Schule und war Schüler Carl Mengers an der Universität Wien.[11]
Sax war zunächst Konkurrent, später Mitstreiter Mengers im Methodenstreit, distanzierte sich aber wenige Jahre nach 1887 wieder von der Wiener Schule.
Groß wurde von Menger bei der Aufzählung seiner Habilitanten anlässlich seiner Emeritierung nicht erwähnt — ein zwiespältiges Verhältnis trotz formaler Verbindung über die Wiener Habilitation.[5]
Carl Menger im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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