Geboren am 8. Februar 1845 in Jauernig (Österreichisch-Schlesien, heute Javorník-Janský Vrch in Tschechien) in einer Tuchmacher- und Beamtenfamilie.[1]
Sekretär der österreichischen Kommission auf der Pariser Weltausstellung 1867.[1]
Habilitation als Privatdozent für ausgewählte Gebiete der Politischen Ökonomie am Polytechnischen Institut in Wien.[1]
Tätigkeit als Sekretär der Wiener Handels- und Gewerbekammer.[1]
Habilitation als Privatdozent für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Universität Wien.[1]
Sekretär in der Verwaltung der Kaiser-Ferdinand-Nordbahn (rund sechs Jahre).[1]
Erscheinen des zweibändigen Werks „Die Verkehrsmittel in Volks- und Staatswirtschaft“.[1]
Außerordentlicher Professor an der deutschen Karl-Ferdinand-Universität Prag.[1]
Abgeordneter im österreichischen Reichsrat (Deutsch-liberale Partei).[1]
Ordentlicher Professor der Politischen Ökonomie an der deutschen Karl-Ferdinand-Universität Prag.[1]
Erscheinen eines seiner Hauptwerke, in dem Sax seine eigenständige Position innerhalb der Wiener Schule darlegte und das Wertgesetz auf wirtschaftliches Handeln in beliebiger Größenordnung anwandte.
Als Professor in Prag begann Sax, die subjektivistische Werttheorie und den methodologischen Individualismus zu unterstützen und weiterzuentwickeln.[1]
Rektor der deutschen Karl-Ferdinand-Universität Prag im Studienjahr 1892/93.[1]
Wenige Jahre später grenzte Sax sich von der Österreichischen Schule ab und schied enttäuscht aus dem Universitätsleben aus.
Aufgabe der Lehrtätigkeit aufgrund zunehmender Schwerhörigkeit; Rückzug aus dem Universitätsleben.[1]
Erscheinen von „Der Kapitalzins“; Beleg für die im letzten Lebensjahrzehnt entfaltete produktive schriftstellerische Tätigkeit.[1]
Nach einer fast 20-jährigen Ruhepause nahm Sax seine Forschungen erneut auf und entfaltete im letzten Lebensjahrzehnt eine ungewöhnlich produktive schriftstellerische Tätigkeit.
Wurde 1894 in der Nachfolge von Emil Sax außerordentlicher Professor an der Deutschen Universität Prag.
Bevor Sax sich Menger anschloss, war er „mehr dessen Konkurrent als dessen Mitstreiter“ in der österreichischen Nationalökonomie; später wurde er zum Mitstreiter im Methodenstreit, grenzte sich aber wenige Jahre nach 1887 von der Wiener Schule wieder ab.
Wird in der dogmenhistorischen Literatur zur Wiener Steuertheorie gemeinsam mit Emil Sax als die beiden herausragenden österreichischen Steuertheoretiker behandelt; beide entwickelten parallel eine grenznutzenbasierte Finanzwissenschaft.[2]
Emil Sax im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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