Tätigkeit als politischer Beamter in der niederösterreichischen Statthalterei, anschließend ergänzende nationalökonomische Studien in Berlin.[1]
Nach Tätigkeit in der niederösterreichischen Statthalterei mit einer Arbeit über den Ökonomen Johann Heinrich von Thünen (1783-1850) habilitiert.[1]
Veröffentlichung der Abhandlung über den Unternehmergewinn (1884).[1]
Veröffentlichung der ersten wissenschaftlichen Biografien über Karl Marx (1884 und 1885).
Ab 1885 Mitglied im Vorstand des Deutschen Schulvereins; ab 1905 Erster Vorsitzender.[1]
Als Privatdozent lehrte Gross an der Universität Wien bis 1897, zuletzt als außerordentlicher Professor.[1]
Ab 1889 Abgeordneter der Deutschen Fortschrittspartei.[1]
Gegen Ende des Ersten Weltkrieges, als die Kriegswirtschaft ihre volle zentral-bürokratische und planwirtschaftliche Entfaltung erreicht hatte, wurde Gross zum letzten Präsidenten des Abgeordnetenhauses der Monarchie gewählt.[1]
Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich.[2]
Groß rechnete sich der Tradition Adolph Wagners zu und vertrat dessen These von der steten Ausweitung der Staatsaufgaben, der langfristig nur durch die Familie Grenzen gesetzt würden.[1]
Groß rechnete sich selbst der Tradition Albert Friedrich Eberhard Schäffles zu.
Groß wurde von Menger bei der Aufzählung seiner Habilitanten anlässlich seiner Emeritierung nicht erwähnt — ein zwiespältiges Verhältnis trotz formaler Verbindung über die Wiener Habilitation.[1]
Gustav Gross im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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