Promovierter Jurist und darüber hinaus Student der Medizin und Philosophie.[1]
Einer der herausragendsten Schüler in Carl Mengers Seminar für graduierte, bereits berufstätige und an Nationalökonomie Interessierte.
Rezensierte als Redakteur verschiedener Zeitungen regelmäßig die nationalökonomische Literatur.[1]
Eindrucksvolles methodologisches Werk Die wirtschaftliche Energie (1893) auf über 1000 Seiten; bemerkenswert die frühe Kritik am mechanischen Bild des homo oeconomicus und die Schlussfolgerung, dass „Ökonomik [...] die Wissenschaft vom Handeln überhaupt“ sei. Mises wird diesen handlungsorientierten Ansatz fünf Jahrzehnte später aufgreifen, ohne auf Ludassy ausdrücklich Bezug zu nehmen.[1]
Ab 1907 als freischaffender Schriftsteller tätig; Präsident der Organisation der Wiener Presse.[1]
Gestorben am 30. September 1922 in Wien (laut Bio-Text; Datenfeld acf.deathdate weist 30. Juli 1922 aus).[1]
Ludassy war einer der herausragendsten Schüler in Carl Mengers Seminar für graduierte, bereits berufstätige und an Nationalökonomie Interessierte.
Julius Friedrich Gans von Ludassy im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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