Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien.[12]
Beamter in der niederösterreichischen Finanzprokuratur, ab 1872. Parallel Studienurlaub in Heidelberg, Leipzig und Jena bei Knies, Roscher und Hildebrand.[1]
Habilitation als Privatdozent für Nationalökonomie an der Universität Wien.[1]
Heirat mit Paula von Wieser, Schwester von Friedrich von Wieser; damit Schwager des langjährigen Wegbegleiters.[12]
Außerordentlicher Professor der Politischen Ökonomie an der Universität Innsbruck.[1]
Erscheinen von „Die Geschichte und Kritik der Kapitalzinstheorien“ als erster Band von „Kapital und Kapitalzins“; mit ausführlicher Kritik an Marx' Arbeitswertlehre und Ablehnung von Mengers Nutzungstheorie.[1]
Ordentlicher Professor an der Universität Innsbruck bis 1889.[1]
Erscheinen der „Positiven Theorie des Kapitales“ als zweiter Band von „Kapital und Kapitalzins“; Grundlage einer „österreichischen“ Kapital- und Zinstheorie und entscheidender Beitrag zur internationalen Reputation der Österreichischen Schule.[1]
Wechsel ans Wiener Finanzministerium als Ministerialrat; später Sektionschef.[16]
Ordentlicher Professor für Politische Ökonomie an der Universität Wien bis zum Tod 1914. Sein Privatseminar prägte u. a. Mises, Schumpeter und Otto Bauer.[1]
Vizepräsident der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien.[1]
Präsident der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien bis zum Tod.[1]
Studierte 1876-1878 bei Bruno Hildebrand in Jena.[17]
Studierte 1876-1878 während einer Auslandsreise bei Karl Knies in Heidelberg.[17]
Studierte 1876-1878 zusammen mit Wieser bei Wilhelm Roscher in Leipzig.[17]
Unterzog die sozialistische Arbeitswertlehre von Karl Marx in „Die Geschichte und Kritik der Kapitalzinstheorien“ (1884) einer ausführlichen und durchgängig ablehnenden Kritik und legte damit den Grundstein für die marxismuskritische Tradition der Österreichischen Schule.[1]
Studierte 1884-1887 Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck unter anderem bei Eugen von Böhm-Bawerk; Böhm-Bawerk war zu dieser Zeit Professor in Innsbruck.[2]
Studierte bei Eugen von Böhm-Bawerk und nahm an dessen Seminar an der Universität Wien teil; gemeinsam mit Menger einer der prägenden Lehrer für Mises' Hinwendung zur Österreichischen Schule.[8]
Wandte sich während des Studiums in Wien unter dem Einfluss Eugen von Böhm-Bawerks vor allem der Nationalökonomie zu; Böhm-Bawerk war einer der prägenden akademischen Lehrer der Wiener Studienzeit.[3]
Widmete sich nach seiner Promotion nebenbei Böhm-Bawerks Zinstheorie, gab die kleineren Schriften des von ihm verehrten Böhm-Bawerk heraus und erneuerte und erweiterte in seiner Habilitationsschrift die Kritik an David Ricardo.[19]
Otto Bauer nahm als Marxist am Privatseminar Böhm-Bawerks 1905-06 an der Universität Wien teil — eine seltene Gelegenheit der direkten Konfrontation zwischen österreichischer Schule und Austromarxismus.[12]
Otto Neurath, später Philosoph des Wiener Kreises, gehörte zu den Studierenden Böhm-Bawerks.[12]
Rudolf Hilferding besuchte als prominenter Marxist 1905-06 das Privatseminar Böhm-Bawerks in Wien.[14]
Studierte und promovierte 1914 an der Universität Wien bei Eugen von Böhm-Bawerk; Dissertation zur Geld- und Kreditwirtschaft mit mathematischem Ansatz.[13]
Wurde als sehr junger Student in Eugen von Böhm-Bawerks Privatseminar an der Universität Wien aufgenommen; mises.org bezeichnet Strigl als „einen der jüngsten Böhm-Bawerk-Schüler".[10]
Henryk Grossmann zählt laut Wikipedia EN-Infobox zu Böhm-Bawerks „notable students“.[14]
Schüler Eugen Böhm-Bawerks während dessen Innsbrucker Lehrtätigkeit; auf dieser Grundlage erhielt er 1889 die venia legendi für Nationalökonomie und wandte sich der Grenznutzenschule zu.[5]
Lieferte sich mit dem amerikanischen Ökonomen John B. Clark eine berühmte Debatte über Kapitalerhaltung und die Produktionsperiode.[8]
Wieser und Böhm-Bawerk waren Jugend- und Studienfreunde an der Universität Wien und zugleich Schwäger; 1880 heiratete Böhm-Bawerk Wiesers Schwester Paula. Die Beziehung war damit in mehrfacher Hinsicht ein lebenslanger Wegbegleiter.[8]
Wurde 1892 als ordentlicher Professor an der Universität Innsbruck Nachfolger Eugen von Böhm-Bawerks; institutionelle Lehrstuhl-Kontinuitaet im Geist der Wiener Schule.[7]
Als Privatdozent (1895–1908) und ab Oktober 1898 Ordinarius für politische Ökonomie an der k.k. Exportakademie im Palais Festetics gehörte Feilbogen zur engen Wiener Nationalökonomen-Szene um Böhm-Bawerk, Wieser und Philippovich. Die Mit-Übersetzung des Capitalzins-Anhangs 1903 setzt direkten Arbeitskontakt voraus.
Böhm-Bawerk war Siegharts Vorgesetzter im k.k. Finanzministerium (Steuerreform-Sektion) und empfahl ihn 1897 ans Ministerratspräsidium, was Siegharts Aufstieg unter Körber überhaupt erst ermöglichte (de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Sieghart).
Schumpeter besuchte Böhm-Bawerks berühmtes Privatseminar an der Universität Wien gemeinsam mit dem jungen Mises (Aufgabenhinweis Pipeline-Briefing).
Strigl wurde als sehr junger Student in Böhm-Bawerks Wiener Privatseminar aufgenommen — Mit-Teilnehmer waren u. a. Otto Bauer, Nikolai Bucharin, Ludwig von Mises, Otto Neurath und Joseph Schumpeter.[10]
Setzte als subjektivistischer Werttheoretiker bei der Reform der direkten Personalsteuer gemeinsam mit Eugen von Böhm-Bawerk als leitenden Beamten die Steuerprogression praktisch um.
Eugen von Böhm-Bawerk im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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