Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (1878 bis 1882) nach kaufmännischer Ausbildung.[1]
Habilitation mit einer Arbeit über Grundrente und Unternehmergewinn, neben der Tätigkeit in der Wiener Handelskammer.[1]
Erscheinen von „Der Unternehmergewinn" (1884) — Habilitationsschrift zur Grenznutzenlehre.[2]
Erscheinen des bahnbrechenden Werks, das auf Basis der Grenznutzenlehre das Feld für die moderne Rechtsökonomie aufbereitete.[1]
Am 19. September 1892 Berufung zum ordentlichen Professor an der Universität Innsbruck.[1]
Ab 1897 Honorarprofessor an der Universität Wien.[1]
Erscheinen von „Die Reklame" (1910), Pionierwerk der Werbewissenschaft (2. Aufl. 1916, 4. Aufl. 1926).[1]
Zweite Amtszeit als Handelsminister.
Präsident der Statistischen Zentralkommission von 1914 bis 1917.[1]
Vom 22. Dezember 1917 bis 27. Oktober 1918 erster Minister für Soziale Fürsorge in den Regierungen Seidler und Hussarek — der erste solche Minister in einem europäischen Industrieland. Gegen Kriegsende fungierte Mataja zuvor als Handelsminister, dann als Minister ohne Portefeuille.[1]
Präsident der Statistischen Zentralkommission von 1919 bis 1922.[1]
Erscheinen von „Entwicklung der Reklame" (1926), zugleich 4. Auflage von „Die Reklame".[3]
Herausgabe des „Lehrbuchs der Volkswirtschaftspolitik“, zu dem Mataja auch eigene Beiträge beisteuerte.[1]
Wurde 1892 als ordentlicher Professor an der Universität Innsbruck Nachfolger Eugen von Böhm-Bawerks; institutionelle Lehrstuhl-Kontinuitaet im Geist der Wiener Schule.[1]
Viktor Mataja im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →