Geboren am 17. Juni 1880 als Sohn des BOKU-Landtechnikers Emil Perels und der Rosa Volkmar.
Studium an der Universität Wien, parallel früher Kontakt zum Böhm-Bawerk-Seminar.
Promotion an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Ab 12. März 1908 regelmässige Diskussionszirkel mit Mises, Karl Pribram und Else Cronbach im Zentralverein für Wohnungsreform, Vorläufer der Nationalökonomischen Gesellschaft.
Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees für Kriegswirtschaft am k.u.k. Kriegsministerium, zusammen mit Mises, Karl Pribram und anderen.
Leitung der österreichischen Abrechnungsstelle nach dem Ersten Weltkrieg, später Nachfolger Mises, dort Erstanstellung Hayeks.
Verwaltungsrat mehrerer Unternehmen, Direktor der Gipswerke Schottwien-Semmering und des Österreichischen Credit-Instituts für öffentliche Unternehmungen und Arbeiten.
Nach dem „Anschluss“ als „nicht-arisch“ klassifiziert, Verlust des Bankdirektor-Postens. Im Sommersemester 1938 noch einmal an der Philosophischen Fakultät inskribiert, dann von der Universität verdrängt.
Am 24./25. September 1942 aus der Wohnung der Schwester in der Wickenburggasse mit Transport IV/11 nach Theresienstadt deportiert.
Am 16. Oktober 1944 mit Transport Er Nr. 1251 von Theresienstadt nach Auschwitz, dort ermordet.
Perels nahm am Wiener Privatseminar Böhm-Bawerks teil, wo er Mises und Schumpeter begegnete. Eine formale Promotionsbetreuung ist nicht belegt, da Perels Dr. iur. wurde.
Emil Perels im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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