Studium bei Philippovich, Böhm-Bawerk, Wieser und Menger; Kommilitonen u. a. Mises, Schumpeter, Hilferding und Bauer.
Kurzes Auslandssemester an der Berliner Universität in der Tradition der Jüngeren Historischen Schule.
Erste Promotion in Rechtswissenschaften an der Universität Wien.
Ab 1910 Redaktionssekretär, ab 1918 Schriftleiter, 1921–1933 Mitherausgeber gemeinsam mit Joseph Schumpeter und Alfred Weber.
Zweite Promotion an der Universität München mit einer Arbeit zur Pensionsversicherung der Privatangestellten.
Habilitation mit „Die Privatangestellten in der modernen Wirtschaftsentwicklung“, dem ersten umfassenden Standardwerk zur Angestelltensoziologie.
Ruf auf eine Extraordinariatsstelle an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
1919 Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung in der österreichischen Staatskommission zur Sozialisierung, 1920/21 Mitglied der Sozialisierungskommission in Deutschland.
Lehrstuhl für Sozialpolitik; ab 1923 mit Alfred Weber Direktor des Instituts für Sozial- und Staatswissenschaften.
Zweijährige Gastprofessur an der Tokyo Imperial University mit angegliederten Reisen nach China.
Nachfolge Werner Sombarts auf dem Berliner Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft; im April 1933 vom NS-Regime suspendiert.
Flucht nach New York und Mitgründung der „University in Exile“ an der New School for Social Research gemeinsam mit Alvin Johnson.
Aufbau und Leitung der Graduate Faculty of Political and Social Science an der New School for Social Research bis zum Tod.
Lederer starb am 29. Mai 1939 unerwartet im Nachgang einer Operation.
Lederer hörte Böhm-Bawerks Vorlesungen und nahm an dessen Seminar in Wien teil — prägende Begegnung mit der Wiener Grenznutzenschule.
Menger gehörte zu Lederers Wiener Lehrern in den letzten Jahren seines aktiven Lehrbetriebs vor der Emeritierung.
Wieser zählte neben Böhm-Bawerk zu Lederers prägenden Wiener Hochschullehrern in Nationalökonomie.
Philippovich, Sozialpolitiker und Brücke zwischen Wiener Schule und Sozialreform, war einer der wichtigsten Wiener Lehrer Lederers.
Studienkollege in Wien, später gemeinsam mit Schumpeter und Lederer Mitglied der deutschen Sozialisierungskommission 1919.
Wiener Studienkollege im austromarxistischen Umfeld; Lederer behielt zeitlebens enge intellektuelle Verbindung zu den Austromarxisten.
Brentano betreute Lederers zweite Promotion zum Dr. rer. pol. in München 1911 mit der Arbeit zur Pensionsversicherung der Privatangestellten.
Heidelberger Lehrstuhlkollege und Co-Direktor des Instituts für Sozial- und Staatswissenschaften (1923–1931); Mitherausgeber des „Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“.
Mitglied des Heidelberger Max-Weber-Kreises; intellektuelle Auseinandersetzung mit Weber bei gleichzeitiger politischer Opposition als demokratischer Sozialist.
Beide Mitglieder des Heidelberger Max-Weber-Kreises; intellektuelle Verbindung zwischen Wiener Logischem Empirismus und Heidelberger Soziologie.
Heidelberger Promovend Lederers; später Gründungsmitglied der University in Exile an der New School.
Lederer trat 1931 die Nachfolge Sombarts auf dem Berliner Lehrstuhl für Staatswissenschaften an.
Mannheim arbeitete ab 1924 in Heidelberg unter Alfred Weber und Emil Lederer und habilitierte sich dort 1926 in Soziologie.
Speier promovierte bei Lederer in Heidelberg und folgte ihm als Gründungsmitglied an die University in Exile in New York.
Ökonom und Gründungsmitglied der University in Exile 1933 unter Lederers Dekanat.
Johnson, Präsident der New School for Social Research, holte Lederer 1933 als ersten Dekan der University in Exile nach New York.
Emil Lederer im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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