Reifezeugnis im Kriegsjahr 1917, vor dem Einrücken zur Artillerie an der italienischen Front.
Studium der Jurisprudenz, Ökonomie und Soziologie bei Wieser, Mises, Kelsen und Kaufmann.
Promotion mit Hans Kelsen als Hauptprüfer; als Kriegsteilnehmer von der Dissertationspflicht befreit.
Brotberuf parallel zum Aufstieg in den Wiener Diskussionszirkeln.
Leitende Position in der Wiener Privatbank mit internationalem Geschäft. Husserls Diktum dazu: Bankier bei Tag, Philosoph bei Nacht.
Erste Exilstation nach dem Anschluss und der nationalsozialistischen Übernahme der Wiener Bank.
Ankunft am 14. Juli 1939; Fortsetzung der bankjuristischen Tätigkeit parallel zur akademischen Karriere.
Beginn der akademischen Karriere an der University in Exile mit Soziologie- und Philosophie-Lehre.
Ausbau der Lehre an der Graduate Faculty bei fortgesetzter Banktätigkeit.
Voll-Professur und Vorsitz des Philosophischen Departments; Aufgabe der Banktätigkeit.
Stirbt am 20. Mai 1959, das Lebenswelt-Hauptwerk unvollendet.
Akademischer Lehrer in der Nationalökonomie an der Universität Wien während des Studiums.
Lehrer im Studium und prägender Diskussionsleiter im Privatseminar; vermittelte Schütz die Brücke von der Grenznutzenökonomie zur Handlungstheorie.
Wissenschaftstheoretischer Lehrer im Studium; später langjähriger Mitstreiter im Mises-Privatseminar und Geistkreis sowie phänomenologischer Mitarbeiter.
Kelsen war Hauptprüfer bei der Promotion zum Dr. iur. 1921; Schütz war als Kriegsteilnehmer von der Dissertation befreit.
Korrespondenz und wiederholte Besuche in Freiburg 1932–1937; Husserl bot Schütz eine Assistentenstelle an, die dieser aus familiären Gründen ablehnte.
Alfred Schütz im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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