Der neunjährige Voegelin zieht mit seinen Eltern nach Wien und besucht dort das Realgymnasium.
Studium der Staats- und Gesellschaftslehre an der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät.
Dissertation „Wechselwirkung und Gezweiung. Eine methodenkritische Untersuchung" bei Hans Kelsen und Othmar Spann.
Studienaufenthalte an Columbia, Harvard, University of Wisconsin und Yale; Begegnungen mit John Dewey, Alfred N. Whitehead und John R. Commons.
Habilitationsschrift „Über die Form des amerikanischen Geistes".
Lehre für Staatslehre und Soziologie; 1936 Assistenzprofessor und wissenschaftlicher Assistent bei Hans Kelsen.
Nach der Entlassung von der Universität entgeht Voegelin knapp der Gestapo, flieht über die Schweiz und gelangt in die USA.
Harvard Fellow (1939), Assistant Professor an Bennington College und der University of Alabama.
Zunächst Visiting Professor, ab 1946 Full Professor am Department of Government der LSU.
Voegelin und seine Frau Lissy erhalten 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Voegelin übernimmt den seit 1920 vakanten Max-Weber-Lehrstuhl und gründet das Institut für Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Rückkehr in die USA als Henry Salvatori Distinguished Scholar (1969 bis 1974), danach Senior Research Fellow an der Hoover Institution bis zum Tod 1985.
Voegelin stirbt am 19. Januar 1985 in Palo Alto, Kalifornien.
Kelsen betreute zusammen mit Othmar Spann Voegelins Dissertation „Wechselwirkung und Gezweiung" (1922).[2]
Spann war neben Kelsen Betreuer der Dissertation Voegelins.[2]
Voegelin habilitierte sich 1928 im Umfeld Kelsens; ab 1936 war er dessen Assistenzprofessor und wissenschaftlicher Assistent für Verfassungs- und Verwaltungsrecht.[1]
Briefwechsel zwischen Voegelin und Strauss von 1934 bis 1964 über das Verhältnis von Glauben und Wissen.[1]
Voegelin verstand sich als Schüler Webers in der Tradition wertfreier Wissenschaft; 1958 übernahm er Webers früheren Lehrstuhl an der LMU München.[2]
Eric Voegelin im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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