Studierte Staatswissenschaften in Wien und wurde bereits während seines Studiums Assistent bei Hans Mayer.
Ab 1923 Assistent am Lehrstuhl für Politische Ökonomie bei Hans Mayer an der Universität Wien.[7]
Dreijaehrige Rockefeller-Forschungsstipendien-Reise an amerikanischen und europäischen Universitäten.[1]
Habilitierte sich 1929 mit „Wirtschaftsprognose: Eine Untersuchung ihrer Voraussetzungen und Möglichkeiten“ in Wien.[1]
Lehrte bis 1938 an der Universität Wien. Mitarbeiter, später Nachfolger Friedrich August von Hayeks am Österreichischen Institut für Konjunkturforschung; Schriftleiter der Zeitschrift für Nationalökonomie, Vorstandsmitglied der Nationalökonomischen Gesellschaft, Berater der Nationalbank und des Handelsministeriums sowie Teilnehmer am Mises-Privatseminar.
Schriftleiter der „Zeitschrift für Nationalökonomie" von 1930 bis zur erzwungenen Emigration 1938.[1]
Leitete als Nachfolger Friedrich August von Hayeks von 1931 bis 1938 das Österreichische Institut für Konjunkturforschung in Wien.[1]
Im Zuge des Anschlusses an Hitler-Deutschland 1938 als Institutsleiter abgesetzt und Lehrbefugnis verloren. Emigrierte in die USA und ließ sich an der Universität Princeton nieder.[1]
Professor an der Princeton University von 1938 bis zur Emeritierung 1970; ab 1944 zudem in enger Zusammenarbeit mit John von Neumann am Institute for Advanced Study.[1]
Publizierte gemeinsam mit dem Mathematiker John von Neumann die bahnbrechende „Theory of Games and Economic Behaviour“.[1]
Heiratete 1944 Dorothy Young; im selben Jahr Erwerb der US-Staatsbuergerschaft.[10]
Initiierte 1963 mit anderen die Gründung des Instituts für Höhere Studien (IHS) in Wien und übernahm eine wissenschaftliche Beiratsfunktion.
Nach der Princeton-Emeritierung 1970 wechselte er an die New York University und lehrte dort bis zu seinem Tod 1977.[1]
Erhielt 1976 das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.[1]
Wurde bereits während seines Studiums Assistent bei Hans Mayer am Lehrstuhl für Politische Ökonomie der Universität Wien und promovierte 1925 unter ihm.[1]
Strigl pragte laut mises.org-Strigl-Biographie die Denker der vierten Wiener Generation — Hayek, Haberler, Machlup, Morgenstern — als Lehrer wie kaum ein anderer; seine systematische Expositionsweise war im Hörsaal prägend.[4]
Lionel W. McKenzie wird in der Wikipedia-EN-Infobox als Doktorand Morgensterns aufgeführt.[8]
Martin Shubik wird in der Wikipedia-EN-Infobox als Doktorand Morgensterns geführt; promovierte an der Princeton University in den 1950er-Jahren.[8]
Beide Teilnehmer am Mises-Privatseminar; gleichzeitig Vorgaenger/Nachfolger an der Spitze des Konjunkturforschungsinstituts (Hayek bis 1931, Morgenstern 1931-38).[5]
Beide Teilnehmer am Mises-Privatseminar; mises.org-Liste führt Machlup und Morgenstern als regelmäßige Teilnehmer.[5]
Haberler hielt seine Lehrveranstaltungen an der Universität Wien teilweise gemeinsam mit Oskar Morgenstern.[5]
Teilnehmer am Mises-Privatseminar in Wien als Mitglied des inneren Kreises der Österreichischen Schule.[5]
Co-Herausgeber der „Zeitschrift für Nationalökonomie" mit Oskar Morgenstern; gemeinsame Verbreitung österreichisch-ökonomischer Ideen.[9]
Publizierte 1944 gemeinsam mit dem Mathematiker John von Neumann die bahnbrechende „Theory of Games and Economic Behaviour" — Geburtsstunde der Spieltheorie.[1]
Morgenstern stand in regem Briefwechsel mit Kauder und ermutigte dessen wissenschaftshistorische Arbeit über die Marginalismusgeschichte.[6]
Oskar Morgenstern im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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