Geboren am 23. Juni 1901 als Sohn des österreichischen Architekten Hugo Kauder und der Ernestine Feigl.[1]
Tätigkeit als Universitätsassistent, Leiter einer Privatschule, wirtschaftlicher Berater für Zollfragen in der Textilindustrie und freier wissenschaftlicher Autor.
Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte Kauder in die USA, wo er als Lehrer in Preparatory-Schulen wirkte.[1]
Heiratete 1943 die deutsche Emigrantin Helene I. Riegner, mit der er zwei Kinder hatte.[1]
Ab 1947 Assistant Professor für Ökonomie und Soziologie an der University of Wyoming in Laramie.[1]
1960 Wechsel als Professor für Ökonomie an die Illinois Wesleyan University.
Forschungsaufenthalt in der Carl-Menger-Bibliothek der Hitotsubashi-Universität Tokio (1960/61); Arbeit an einer Geschichte der Grenznutzenschule, die ins Japanische und Französische übersetzt wurde.[1]
Emeritierung 1968.
Nach der Emeritierung lehrte Kauder noch an der University of South Florida in Tampa.[1]
1971 von der Wiener Universität eingeladen, um die Vorlesung anlässlich der Hundertjahrfeier des Erscheinens von Carl Mengers „Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre“ zu halten.[1]
Kauder studierte ab 1919 Nationalökonomie in Berlin und promovierte 1924 bei Werner Sombart, einem zentralen Vertreter der jüngeren Historischen Schule.[2]
Kauder bezeichnete Machlup in einem Brief von 1932 als „diversen Vertreter“ der österreichischen Schule.[1]
Kauder bezeichnete Mises 1957 als „treuesten Schüler“ Mengers; er stand mit ihm in freundschaftlichem Kontakt und kommentierte dessen ontologischen Ansatz als Maßstab österreichischer Theorie.[1]
Morgenstern stand in regem Briefwechsel mit Kauder und ermutigte dessen wissenschaftshistorische Arbeit über die Marginalismusgeschichte.[1]
Emil Kauder im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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