Geboren am 1. Februar 1906 in Berlin.
Studium der Rechte und Nationalökonomie an der Universität Berlin (Friedrich-Wilhelms-Universität, später Humboldt-Universität) ab 1924.[6]
Verbrachte den Sommer 1926 an der Universität Zürich. Dort wurde sein Interesse an der Österreichischen Schule, besonders am Werk Carl Mengers, entfacht.
Promovierte in Nationalökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
1933 emigrierte Lachmann nach England. Dort war er an der London School of Economics Schüler und später Kollege von Friedrich August von Hayek.
Internierung als „Enemy Alien“ von Juli bis Dezember 1940 in England.[4]
Leitete von 1943 bis 1948 das Department of Economics an der University of Hull (Yorkshire, England).[2]
1948 nahm Lachmann einen Ruf der Witwatersrand-Universität Johannesburg, Südafrika, an. Er war dort bis zu seiner Emeritierung 1972 tätig.
Hauptwerk Capital and Its Structure (1956) — Beitrag zur österreichischen Kapitaltheorie.[1]
Präsident der Economic Society of South Africa 1962/63.[2]
Hauptredner der South-Royalton-Konferenz 1974 in Vermont — Initialzündung der modernen Wiederbelebung der Österreichischen Schule in den USA.[3]
Arbeitete von 1974 bis 1987 an der New York University mit Israel M. Kirzner zusammen, der die Tradition der Österreichischen Schule wiederbeleben wollte.
Als Gastprofessor organisierte Lachmann jedes Wintersemester von 1975 bis 1987 ein Seminar zur Österreichischen Schule.
Gestorben am 17. Dezember 1990 in Johannesburg.
Promotion 1930 an der Universität Berlin bei Werner Sombart, der ihn auch in das Werk Max Webers einführte.[5]
Lachmann gehörte an der LSE zu Hayeks engstem akademischen Umfeld und entwickelte den radikalen Subjektivismus aus dieser Linie weiter.
Lachmann nahm laut Pipeline-Briefing als jüngeres Mitglied am Mises-Privatseminar teil; vor seiner Emigration nach London 1933.
An der London School of Economics nach Studienzeit Kollege von Friedrich August von Hayek; Zusammenarbeit bis zum Wechsel nach Johannesburg 1948.
Arbeitete von 1974 bis 1987 an der New York University mit Israel M. Kirzner zusammen, der die Tradition der Österreichischen Schule wiederbeleben wollte.
Wurde an der LSE zu Ludwig Lachmanns engem Freund; Lachmann entwickelte seine Theorie divergenter Erwartungen aus Shackles Arbeiten zur Unsicherheit weiter.[6]
Ludwig Lachmann im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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