Geboren am 17. Februar 1930 in London als Sohn eines Rabbiners und Talmudisten.
Lebte ab 1940 in Kapstadt.
Ab 1947 Studium an der Universität Kapstadt sowie als External Student an der University of London.
1950–1951 als External Student im Programm der University of London.[2]
1954 Abschluss als B.A. am Brooklyn College.
1955 Abschluss MBA an der New York University.
1957 Abschluss Ph.D. an der New York University; Schüler von Ludwig von Mises.[1]
Ab 1957 in verschiedenen Positionen an der New York University tätig (zunächst Assistant Professor, ab 1968 Lehrstuhl). Aufbau eines Studienprogramms in der Tradition der Österreichischen Schule, gemeinsam mit Ludwig Lachmann. Emeritierung 2001.[1]
Erscheinen von „Market Theory and the Price System“, Grundlegung seiner Markt- und Unternehmertheorie.[1]
Erscheinen von „Methodological Individualism, Market Equilibrium and Market Process“.
Erscheinen von „Competition and Entrepreneurship“ (1973); Hauptwerk zur Unternehmertheorie und Marktprozess-Lehre.[1]
Auszeichnung mit dem Global Award for Entrepreneurship Research (2006).[3]
Promovierte bei Mises an der NYU und wurde dort sein Nachfolger als wichtigster Vertreter der österreichischen Tradition in den USA.[1]
Lavoie promovierte 1981 an der NYU bei Kirzner mit einer Dissertation zur sozialistischen Kalkulationsdebatte.
Sautet betreute zusammen mit Boettke die Herausgabe der "Collected Works of Israel M. Kirzner" (Liberty Fund) — enge akademische Kollaboration mit Schüler-Charakter.[4]
Teilnehmer am Mises-Privatseminar in New York 1949–1959 (NYU-Phase) — direkter Anschluss an die Wiener Privatseminar-Tradition über Mises.[2]
Bot an der New York University in Zusammenarbeit mit Ludwig Lachmann ein Studienprogramm in der Tradition der Österreichischen Schule an, aus dem zahlreiche Ökonomen hervorgingen.
Mitglied der Mont Pèlerin Society — Wikipedia EN führt Kirzner explizit als MPS-Mitglied im klassisch-liberalen Netzwerk.[2]
Israel M. Kirzner im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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