Studium der Rechtswissenschaften, Nationalökonomie, Kunstgeschichte und Geschichte in Wien und Heidelberg, unterbrochen vom Kriegsdienst 1914–1918.
Promotion zum Dr. iur. an der Universität Wien, zuvor Assistent Hans Kelsens.
Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation „Die Verfassungsfrage im deutschsprachigen Österreich zwischen Wiener Kongreß und der Revolution von 1848“, Doktorvater Alfred Francis Pribram.
Übernahme und Leitung der väterlichen Holzfabrik nach kurzer Banktätigkeit; wissenschaftliche Arbeit parallel zum Familienunternehmen.
Habilitation an der Universität Wien mit „Graf Rechberg. Vier Kapitel zu seiner und Österreichs Geschichte“; Privatdozent für Neuere Allgemeine Geschichte.
Ernennung zum ausserordentlichen Professor an der Universität Wien.
Austauschprofessor und Forschungsaufenthalt in Rom; Beginn der Vatikan-Studien, Konversion zum Katholizismus.
Nach Entzug der Lehrbefugnis am 22. April 1938 aus rassischen Gründen Flucht über Frankreich und Grossbritannien; kurze Lehrtätigkeit als Lecturer an der University of Cambridge.
Research Associate an der Johns Hopkins University in Baltimore.
Visiting Professor an der Catholic University of America in Washington, D.C.
Professor of European History an der Catholic University of America in Washington, D.C.
Guggenheim Fellowship der John Simon Guggenheim Memorial Foundation.
Rückkehr nach Wien als Honorarprofessor für Neuere Geschichte; 1965 Präsident des Internationalen Historikerkongresses, Emeritierung 1969.
Gestorben am 7. März 1978 in Wien, beigesetzt auf dem Döblinger Friedhof.
Kelsen betreute Engel-Janosi während des Jurastudiums als Assistent und nahm die Promotion zum Dr. iur. 1919 ab.
Friedrich Engel-Janosi im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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