Studium an der Universität Wien, unterbrochen durch Kriegsdienst als Leutnant der Reserve. Doppelpromotion Dr. iur. (1919) und Dr. rer. pol. (1922).
Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität Wien.
Tätigkeit als Währungsexperte im Generalsekretariat der Österreichisch-ungarischen Bank.
Promotion zum Doktor der Staatswissenschaften, Dissertation betreut von Othmar Spann.
Venia legendi für Politische Ökonomie an der Hochschule für Welthandel Wien; Spann lieferte ein freundlich-distanziertes Gutachten.
Bei der Österreichischen Nationalbank tätig, später Leiter der Statistik-, Verlags- und Bibliotheksabteilung.
Lehrauftrag an der Konsularakademie ab 1928, ab 1930 Professor für Handelspolitik, ab 1933 Leiter des Instituts für Wirtschaftspolitik.
Ausserordentliche Professur für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Hochschule für Welthandel.
Berufung zum Ordinarius für Handelspolitik. Nach dem „Anschluss“ 1938 Verlust aller Ämter.
Nach BBG-Entlassung und Gauverbot Tätigkeit in Berlin, anschliessend Leitung einer Bank im besetzten Polen bis 1944.
Nach Rehabilitierung Ordinarius für Volkswirtschaftslehre und Vorstand des Instituts für Nationalökonomie; Rektor 1947–49 und 1960–62.
Honorarprofessur an der Universität Wien parallel zum Ordinariat an der Hochschule für Welthandel.
Emeritierung als Ordinarius an der Hochschule für Welthandel.
Gestorben am 30. Dezember 1976 in Hermagor; Bestattung am 6. Jänner 1977.
Spann dirigea la thèse de sciences politiques de Kerschagl (Dr. rer. pol., 1922) à l'université de Vienne.
Spann rédigea les avis d'expert relatifs à l'habilitation et à la promotion au rang de professeur extraordinaire à la Hochschule für Welthandel (École supérieure de commerce international) ; il loua la polyvalence et critiqua la superficialité.
Richard Kerschagl dans le contexte de l'ensemble de l'école : cinq générations, leurs filiations maître-élève, leurs cercles et leurs collégialités.
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