Studium an der Universität München, Promotion 1865 zum Dr. rer. pol. mit einer Preisarbeit über die wirtschaftlichen Folgen des Dreißigjährigen Krieges.
Promotion an der Universität München mit der Preisarbeit „Die volkswirtschaftlichen Folgen des 30jährigen Krieges für Deutschland“.
Habilitation an der Universität München; lehrte ein Semester als Privatdozent, bevor er nach Innsbruck wechselte.
Wechsel als außerordentlicher Professor nach Innsbruck, 1871 Ordinarius für politische Wissenschaften. Dekan 1872/73 und 1874/75, Rektor 1876/77.
Erste politische Funktion neben der Innsbrucker Professur, Mitgliedschaft im Tiroler Landtag.
Berufung als ordentlicher Professor für politische Ökonomie an die deutsche Universität Prag, nur ein Jahr vor dem Wechsel nach Wien.
Aufbau und Reorganisation der amtlichen Statistik der cisleithanischen Reichshälfte; Verantwortung für die Volkszählungen 1880, 1890 (erstmals zentral mit Hollerith-Schäffler-Maschinen) und 1900. 1890 titulierter, 1894 wirklicher Sektionschef.
Parallel zur amtlichen Statistik Honorarprofessur an der Universität Wien; Leitung des Statistischen Seminars 1882–96 allein, ab 1897 zusammen mit Franz von Juraschek.
Lebenslange Berufung ins Herrenhaus des Reichsrats; setzte sich für eine Ausweitung des Wahlrechts und sozialpolitische Reformen ein.
Wahl zum Präsidenten des Internationalen Statistischen Instituts, Würdigung seiner internationalen Stellung im Fach.
Gestorben am 28. November 1908 in Innsbruck, nachdem er sich 1905 auf Schloss Lichtenwert bei Brixlegg zurückgezogen hatte.
Inama was the teacher and academic mentor of Franz von Jurascheck at the Statistical Seminar of the University of Vienna; from 1897 they ran the seminar jointly, and later Jurascheck succeeded Inama in heading the Statistical Central Commission.
Methodologically, Inama belonged to the Historical School of economics around Schmoller, but retained an independent position and rejected the excessive inductivism of the Younger Historical School.
Karl-Theodor von Inama-Sternegg in the context of the School as a whole — five generations, their teacher-student lineages, circles and collegial ties.
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