Studium der Rechte und Nationalökonomie in Innsbruck, München, Wien, Halle, Leipzig, Oxford und London mit Schwerpunkt Wien.
Doppelpromotion zum Doktor der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien.
Assistent am Staatswissenschaftlichen Institut der Universität Wien bei Eugen von Philippovich bis zur eigenen Habilitation.
Habilitation in Wien mit der Schrift „Objekt und Grundbegriffe der theoretischen Nationalökonomie“, erschienen 1911 in den von Philippovich mitherausgegebenen „Wiener Staatswissenschaftlichen Studien“.
Ausserordentlicher Professor für Nationalökonomie an der Universität Freiburg in der Schweiz.
Professor an der damals österreichischen Universität Czernowitz in der Bukowina.
Vertretung Joseph Aloys Schumpeters an der Universität Graz, während Schumpeter als österreichischer Austauschprofessor an der Columbia University in New York lehrte.
Ordentlicher Professor für Nationalökonomie an der deutschen Universität (Karl-Ferdinands-Universität) in Prag.
Drei Jahre Gastprofessur an der kaiserlichen Universität Tokio, prägende Wirkung in der frühen japanischen Wirtschaftstheorie.
Lehrstuhl für theoretische Nationalökonomie und Finanzwissenschaften an der Universität Bern bis zur Emeritierung 1953; Dekan 1934/35 und 1943/44.
Rektorat der Universität Bern im Studienjahr 1949/50.
Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
79jährig verstorben am 2. November 1962 in Bern.
Amonn war ab 1907 Assistent am Wiener Staatswissenschaftlichen Institut bei Philippovich; seine 1910 verteidigte Habilitationsschrift erschien 1911 in den von Philippovich und Bernatzik herausgegebenen „Wiener Staatswissenschaftlichen Studien“. Faktisch akademischer Mentor in der Wiener Frühphase.
Alfred Amonn im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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