Studium an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken), an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der University of Michigan (Ann Arbor) in Philosophie, Soziologie, Geschichte und Ökonomie.[1]
Promotion in Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Jürgen Habermas (1974).[1]
Post-doctoral fellowship an der University of Michigan, Ann Arbor (1976–1978).[1]
Habilitation in Soziologie und Ökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (1981).[1]
Lehrtätigkeit an mehreren deutschen Universitäten sowie am Johns Hopkins University Bologna Center vor der Übersiedlung in die USA.[1]
Mit „Kritik der kausalwissenschaftlichen Sozialforschung“ (1983) gelang Hoppe ein wesentlicher Beitrag zur Widerlegung des Empirismus und Positivismus. Kausalwissenschaftliche Sozialforschung sei logisch unmöglich.
Ging früh zu Studienzwecken in die USA und wurde langjähriger Schüler Murray N. Rothbards.
Ab 1986 Professor of Economics an der University of Nevada, Las Vegas (UNLV); enge Zusammenarbeit mit Murray N. Rothbard. Übernahm nach Rothbards Tod 1995 dessen Lehrstuhl als langjähriger Schüler. Emeritierung 2008.[1]
In „A Theory of Socialism and Capitalism“ (1989) definierte Hoppe den Sozialismus als institutionalisiertes Verfahren der Aggression gegen das Eigentum.
Mit „Democracy: The God That Failed“ (2001) baute Hoppe seinen Grundgedanken weiter aus und erweiterte ihn um eine grundlegende Demokratiekritik.
Im Mai 2006 in Bodrum (Türkei) Gründung der Property and Freedom Society als libertäres Diskussionsforum, das sich der intellektuellen Radikalität in der Mises-Rothbard-Tradition verpflichtet fühlt.[1]
Hoppe absolvierte 1974 seine Dissertation und 1981 seine Habilitation im Fach Philosophie bei Jürgen Habermas an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In den Folgejahren entfernte er sich entschieden von der Frankfurter Schule und entwickelte mit der Argumentationsethik eine apriorische Begründung des Privateigentums, die Habermas' diskurs-pragmatische Methode aufnimmt, aber zu entgegengesetzten Schlüssen führt: jede argumentative Auseinandersetzung setzt nach Hoppe das ausschließliche Eigentum am eigenen Körper und an knappen Mitteln voraus. Die Argumentation findet sich zentral in „A Theory of Socialism and Capitalism" (1989) und „The Economics and Ethics of Private Property" (1993).[1]
Hoppe ging zu Studienzwecken in die USA und wurde langjähriger Schüler Murray N. Rothbards; er übernahm schließlich dessen Lehrstuhl an der University of Nevada, Las Vegas.[1]
Apels Diskursethik prägte Hoppes spätere Argumentationsethik; Apel war ein zentraler philosophischer Bezugspunkt seiner Frankfurter Studienzeit.[2]
Kinsella, libertärer Rechtstheoretiker (Eigentumsrechte, IP-Kritik), bezeichnet sich selbst als Schüler Hoppes; gemeinsame Festschrift-Bände und Editorenrolle in Hoppe-zentrierten Sammelwerken.[3]
Hoppe und Rothbard waren ab 1986 gemeinsam an der University of Nevada, Las Vegas, tätig; nach Rothbards Tod 1995 übernahm Hoppe dessen Lehrstuhl.
Block, libertärer Ökonom (Loyola University), gehört zum Mises-Rothbard-Hoppe-Umfeld; gemeinsame Auftritte bei der Property and Freedom Society.[1]
Hans-Hermann Hoppe im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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