Erlangte einen B.A. in Mathematik und einen Ph.D. in Volkswirtschaftslehre an der Columbia University.
Begann 1949 nach der Lektuere von Mises' „Human Action" das Privatseminar an der NYU regelmäßig zu besuchen; aktiv bis in die 1970er Jahre. bio_de nennt die 1950er-Jahre als Kernphase.[1]
In den 1950er-Jahren bis 1962 als „senior analyst" mit Forschungsstipendium des William Volker Fund — die finanzielle Basis für Rothbards frühe Hauptwerke.[1]
Heiratete 1953 in New York City JoAnn Beatrice Schumacher; sie blieb bis zu Rothbards Tod 1995 seine Lebenspartnerin.[6]
Promovierte 1956 mit der Dissertation „The Panic of 1819" an der Columbia University. Die Arbeit war jahrelang verzoegert — Arthur Burns lehnte sie ab; erst nachdem Burns die Columbia-Fakultät verlassen hatte, um Eisenhowers Council of Economic Advisers zu leiten, wurde sie unter Joseph Dorfman akzeptiert.[1]
Erscheinen des zweibändigen Frühwerks „Man, Economy and State“, in dem Rothbard die Ansätze von Mises in Geldtheorie, Monopoltheorie sowie Kapital- und Zinstheorie weiter vertiefte.[1]
Erscheinen von „America’s Great Depression“. Rothbard legte dar, wie die Inflationierung der „Goldenen 20er“ in den Börsencrash von 1929 mündete, und widersprach der keynesianischen Interpretation.[1]
Pamphletartige Schrift zur Geldgeschichte und zum staatlichen Eingriff in das Geldsystem; eines der einflussreichsten Goldstandard-Plaedoyers der zweiten Haelfte des 20. Jahrhunderts.[1]
Professor am Brooklyn Polytechnic Institute von 1966 bis 1986.[1]
Hauptwerk zur libertaeren Programmschrift; entwirft eine systematische anarchokapitalistische Gesellschaftsordnung.[1]
Mitbegründer des Center for Libertarian Studies, einer libertaeren Forschungs- und Vortragsorganisation.[3]
Mitbegründer des Cato Institute zusammen mit Charles Koch und Edward Crane; später Bruch mit dem Cato Institute. Im selben Jahr Gründung des „Journal of Libertarian Studies".[1]
Mitbegründer des Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama; als Academic Vice-President zentrale akademische Figur des Instituts bis zu seinem Tod.[1]
Professor an der University of Nevada in Las Vegas von 1986 bis 1995.[1]
Erscheinen des zweibändigen, dogmenhistorischen Werks, das eine umfassende ökonomische Theoriegeschichte aus dem Blickwinkel der Austrians vorlegt.[1]
Galt als der vielleicht bedeutendste Mises-Schüler in der Neuen Welt; Rothbard vertiefte die Ansätze seines Lehrers besonders in Geld-, Monopol- sowie Kapital- und Zinstheorie.[1]
Doktorvater an der Columbia University: nach Burns' Wechsel zu Eisenhowers Council of Economic Advisers wurde die Dissertation „The Panic of 1819" 1956 unter Joseph Dorfman akzeptiert.[1]
Ursprünglicher Doktorvater an der Columbia, lehnte die Dissertation „The Panic of 1819" jahrelang ab; Familienbekannter Rothbards. Erst nach Burns' Wechsel zu Eisenhowers Council of Economic Advisers (1953) konnte die Promotion abgeschlossen werden.[5]
Intellektueller Gegenpol zu Milton Friedman: Rothbard als radikal-libertaerer austriazistischer Gegenentwurf zur monetaristischen Chicago School, mit zahlreichen öffentlichen Auseinandersetzungen über Geld-, Notenbank- und Konjunkturpolitik.[1]
Hoppe ging zu Studienzwecken in die USA und wurde langjähriger Schüler Murray N. Rothbards; er übernahm schließlich dessen Lehrstuhl an der University of Nevada, Las Vegas.[2]
Samuel Edward Konkin III wird in der Wikipedia-EN-Infobox als „notable student" Rothbards aufgeführt; sein Agorismus baut explizit auf Rothbards anarchokapitalistischem Ansatz auf.[5]
Walter Block wird in der Wikipedia-EN-Infobox als „notable student" Rothbards geführt; sein Werk steht ausdruecklich in der Rothbard-Tradition.[5]
Teilnehmer am Mises-Privatseminar an der NYU von 1949 bis Ende der 1950er-Jahre, mit Aktivität bis in die 1970er Jahre.[1]
William Volker Fund förderte Rothbard über zehn Jahre als Senior Analyst und Stipendiat — die finanzielle Basis seiner frühen Hauptwerke.[1]
Mit Charles Koch und Edward Crane Mitbegründer des Cato Institute 1977; Bruch 1981.[3]
Mitbegründer des Cato Institute 1977 zusammen mit Edward Crane und Charles Koch; Bruch 1981 (Rothbard wurde aus dem Vorstand entfernt).[4]
Garrison war über Jahrzehnte Adjunct Scholar am Mises Institute und teilte mit Rothbard die Verteidigung der Mises-Hayek-Konjunkturtheorie.
Mit Lew Rockwell Mitbegründer des Ludwig von Mises Institute (Auburn, Alabama) 1982; Rockwell wird in mises.org/profile als „Institutsgründer" und akademischer Weggefaehrte Rothbards bis zu dessen Tod geführt.[1]
Hoppe und Rothbard waren ab 1986 gemeinsam an der University of Nevada, Las Vegas, tätig; nach Rothbards Tod 1995 übernahm Hoppe dessen Lehrstuhl.
Murray N. Rothbard im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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