Geboren am 25. November 1882 in Wien als Sohn von Anton Bettelheim und Helene Bettelheim-Gabillon, geborene Gabillon.
Schauspielausbildung bei dem Hofburgschauspieler Ferdinand Gregori, im Herbst 1905 Bühnendebüt. Klassische Hauptrollen wie Ferdinand in „Kabale und Liebe“, Hamlet und Orest.
Bühnenarbeit an Theatern im Rheinland, vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs Rückzug von der Schauspiellaufbahn.
Nach Kriegsdienst Eintritt in den österreichischen Staatsdienst, Beamtenlaufbahn bis zum Ministerialrat im Finanzressort.
Zwei Vorab-Kapitel der geplanten Böhm-Bawerk-Monographie in der „Zeitschrift für Nationalökonomie“ (1936 zur Brüsseler Zuckerkonvention, 1937 zur Staatsschuld-Konvertierung).
Nach dem „Anschluss“ Verhaftung durch die Nationalsozialisten, Vernichtung des Manuskripts der geplanten Böhm-Bawerk-Monographie. Nur die beiden 1936/37 erschienenen Vorab-Kapitel sind erhalten.
Am 9. Oktober 1942 mit Transport IV/13 von Wien nach Theresienstadt deportiert, gemeinsam mit der Schwester Friederike Bunzel. Gestorben am 28. Februar 1943.
Pro Ludwig Bettelheim-Gabillon nejsou v prohledaných pramenech doloženy žádné jmenovitě uvedené vztahy.