Studium der Rechte und Nationalökonomie an der Universität Wien bei Eugen von Böhm-Bawerk.[2]
Promotion zum Dr. iuris an der Universität Wien 1914 unter Eugen von Böhm-Bawerk; Dissertation zur Geld- und Kreditwirtschaft mit mathematischem Ansatz.[2]
Erstwerk Theorie der Geld- und Kreditwirtschaft (1914) — frühe mathematische Behandlung der Geld- und Kredittheorie; antizipierte die Unterscheidung von Transaktions- und Vorsichtskasse.[1]
Durchlief in Wien eine Bankenkarriere und fungierte zuletzt als Vize-Direktor der Anglo-Österreichischen Bank sowie als Vorsitzender der Bankenvereinigung. Als Bank- und Währungsfachmann publizierte er zu Fragen der Geldtheorie, Währungspolitik und Bankwirtschaft.
Teilnehmer am Privatseminar Ludwig von Mises' in den 1920er und 1930er Jahren.[3]
Engagierte 1931 den Mathematiker Karl Menger als Privatlehrer.[3]
Studierte ab 1933/34 Mathematik bei Abraham Wald, obwohl er der Lausanner Schule nahestand und mathematische Interessen zeigte. Förderte die Österreichische Schule.
Sein Aufsatz „Über die Produktionsgleichungen der ökonomischen Wertlehre“ (1934) wurde zu einer wesentlichen Grundlage für die neoklassische Gleichgewichtsanalyse.
Beging am Tag des Anschlusses (12. März 1938) in Wien Selbstmord.[1]
Studierte und promovierte 1914 an der Universität Wien bei Eugen von Böhm-Bawerk; Dissertation zur Geld- und Kreditwirtschaft mit mathematischem Ansatz.[3]
Stand der Lausanner Schule (Walras) nahe und zeigte mathematische Interessen; trotz Nähe zu Lausanne förderte er die Österreichische Schule.
Schlesinger nahm am Privatseminar Ludwig von Mises' in Wien teil (Wikipedia EN bestätigt).[4]
Karl Schlesinger im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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