Studium an der Universität Wien, abgeschlossen mit dem Dr. iur. am 22. Dezember 1930.
Rigorosum und Promotion am 22. Dezember 1930. Math Genealogy nennt Ludwig von Mises als Doktorvater.
Kurzer Postdoc-Aufenthalt an der LSE im Umfeld Lionel Robbins'.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Konjunkturforschung, zunächst unter Hayek, ab 1931 unter Morgenstern.
Studienreisen nach Harvard, Columbia, Chicago, Stanford, Berkeley, Institut Henri Poincaré (Paris) und Cambridge.
Abreise aus Wien aus Pessimismus über die politische Zukunft Österreichs.
Forschungsfellow an der Cowles Commission for Research in Economics in Colorado Springs.
Assistant Professor (1937–1939), Associate Professor (1939–1946) und Full Professor of Economics, Mathematics and Statistics (1946–1962) am Iowa State College, der späteren Iowa State University.
Kurzer Wechsel an die University of Pittsburgh nach der Aufgabe der Iowa-Professur.
Distinguished Professor of Economics and Mathematics an der University of Southern California in Los Angeles.
Ehrung durch die Omicron Delta Epsilon Honor Society.
Honorarprofessor und Vorstand des Instituts für Ökonometrie und Operations Research an der Technischen Universität Wien.
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.
Gestorben am 13. November 1983 in Wien.
Mises wird im Mathematics Genealogy Project als Doktorvater von Tintners Dr.-iur.-Promotion 1930 geführt. Die Konstellation ist atypisch, weil Mises Privatdozent ohne Ordinariat war, deckt sich aber mit Tintners Nähe zum Mises-Kreis.
Kurzer Studienaufenthalt an der London School of Economics 1930 im Umfeld Robbins'.
Tintner ermöglichte Abraham Wald die Aufnahme an der Cowles Commission und damit den Übergang in die amerikanische Ökonometrie.
Gerhard Tintner im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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