Die 1669 von Kaiser Leopold I. gegründete Universität in der Tiroler Landeshauptstadt diente einigen Denkern der Wiener Schule als Wirkungsstätte, wenngleich die vergleichsweise kleine Universität unter Professoren eher unbeliebt war.
Eugen Böhm von Bawerk jedoch verbrachte hier in den Tiroler Alpen eine sehr glückliche Zeit. Er wurde 1882 mit der Supplierung der Nationalökonomie an der Universität Innsbruck betraut. Danach war er als außerordentlicher und von 1884 bis zu seinem Wechsel ins Finanzministerium 1889 als ordentlicher Professor tätig. Viktor Mataja wurde hier an der Universität Innsbruck 1890 zunächst außerordentlicher Professor und 1892 als Nachfolger Böhm von Bawerks ordentlicher Professor bis zu seinem Wechsel nach Wien 1897. Hermann von Schullern zu Schrattenhofen war an der Universität seiner Geburtsstadt lange Jahre tätig, von 1922 bis 1925 gar als Rektor. Hans Bayer erhielt 1937 eine außerordentliche Professur an der Universität Innsbruck und kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg dorthin zurück.
Wo sich Wege gekreuzt haben in Innsbruck: Lehrer und Schüler, Privatseminar-Mitglieder, Kollegen, Antipoden. Filter nach Beziehungsart und Phase, mit Anzahl.
Studierte 1884-1887 Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck unter anderem bei Eugen von Böhm-Bawerk; Böhm-Bawerk war zu dieser Zeit Professor in Innsbruck.
Wurde 1892 als ordentlicher Professor an der Universität Innsbruck Nachfolger Eugen von Böhm-Bawerks; institutionelle Lehrstuhl-Kontinuitaet im Geist der Wiener Schule.
Schüler Eugen Böhm-Bawerks während dessen Innsbrucker Lehrtätigkeit; auf dieser Grundlage erhielt er 1889 die venia legendi für Nationalökonomie und wandte sich der Grenznutzenschule zu.