Geboren 1885 in Wien als gebürtiger Wiener mit jüdischen Wurzeln.
Studierte nach Volksschule und Gymnasium in Wien an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien bei Eugen Böhm von Bawerk und Friedrich von Wieser.[1]
Promovierte 1909 in seiner Heimatstadt Wien in Rechtswissenschaften.
Veröffentlichte 1910 den Beitrag „Die moderne Tendenz in der Lehre vom Geldwert".
Arbeitete in der Wiener Kaufmannschaft und widmete sich nebenbei Böhm-Bawerks Zinstheorie.
Nach Gerichtspraxis am Wiener Landesgericht und Assistenztätigkeit an der Universität Wien ab 1913 Sekretär der Wiener Handelskammer.[1]
War von 1921 bis 1925 Schriftleiter der Zeitschrift für Volkswirtschaft und Sozialpolitik.
Gab als Herausgeber Eugen von Böhm-Bawerks „Gesammelte Schriften" (1924-1926) bei Hölder-Pichler-Tempsky in Wien und Leipzig heraus, mit biographischer Einleitung.[2]
Habilitierte sich 1926 an der Universität Wien mit einer Arbeit zu Produktionsumwegen und Kapitalzins (Erweiterung der Ricardo-Kritik).[1]
Berufung 1926 auf den Lehrstuhl für Politische Ökonomie an der Deutschen Technischen Hochschule Prag.
Wechselte 1930 an die Deutsche Universität Prag auf den Lehrstuhl für Politische Ökonomie und Finanzwissenschaft.[1]
Diente 1933/34 als Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Deutschen Universität Prag.[1]
Erhielt im Februar 1939 bezahlten Urlaub und floh mit seiner Familie nach Großbritannien noch vor der Zerschlagung der Resttschechoslowakei.[1]
Widmete sich nach seiner Promotion nebenbei Böhm-Bawerks Zinstheorie, gab die kleineren Schriften des von ihm verehrten Böhm-Bawerk heraus und erneuerte und erweiterte in seiner Habilitationsschrift die Kritik an David Ricardo.[2]
Studierte an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien bei Eugen von Böhm-Bawerk und Friedrich von Wieser.[1]
In seiner Habilitationsschrift erneuerte und erweiterte er die Kritik an David Ricardo, was ihm zu einer Berufung an die Deutsche Technische Hochschule in Prag verhalf.
Franz Xaver Weiss im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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