Studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Prag und promovierte 1886.[1]
Trat 1889 als Beamter (Konzipist) in die Prager Handelskammer ein.[1]
Befördert zum Vize-Sekretär der Prager Handelskammer 1894.[1]
Befördert zum Zweiten Sekretär der Prager Handelskammer 1898.[1]
Wirkte als Jurist und k.k. Regierungsrat in Wien und konstruierte eine der ersten Rechenmaschinen.
Musste 1903 wegen einer Erkrankung vorzeitig in den Ruhestand und zog zurück nach Olešnice; später wieder nach Wien.[1]
Publizierte die umfangreiche Arbeit „Zur Lehre von den Bedürfnissen" (1907), in der er 29 Bedürfniskategorien definierte und erstmals nachwies, dass der subjektive Nutzen nicht messbar ist.[1]
Cuhels Bedürfnistheorie wird laut Liberpedia von Lionel Robbins rezipiert (Ordinalnutzentheorie-Linie).[1]
Franz Cuhel im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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