Studium der Rechts- und Staatswissenschaft an der Universität Innsbruck (1879–1883).[1]
1884 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Innsbruck. Anschließend juristische Praxis.[1]
1889 in Innsbruck venia legendi für Nationalökonomie nach juristischer Praxis.[1]
1892 Übertragung der venia legendi auf die Universität Wien.
1895 Erweiterung der venia legendi auf die gesamte Politische Ökonomie.
Tätigkeit in der Statistischen Zentralkommission in Wien.
1899 Berufung an die Deutsche Technische Hochschule Brünn.[2]
Von 1901 bis 1915 Lehrstuhl an der Hochschule für Bodenkultur in Wien (parallel auch nationalökonomische Lehre an der Technischen Hochschule).[1]
Von 1903 bis 1905 Rektor der Hochschule für Bodenkultur in Wien.[1]
1904 Verleihung des Amtstitels Hofrat im Zuge seiner Tätigkeit als Referent im Ackerbauministerium.[2]
Erscheinen des Lehrbuchs „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“ auf Basis der subjektivistischen Wertlehre.
Ab 1915 nationalökonomischer Lehrstuhl an der Universität Innsbruck.
1916 Komtur des kaiserlich österreichischen Franz-Joseph-Ordens.[2]
Erscheinen von „Agrarpolitik“ (1924); Hinwendung zu agrarhistorischen und agrarpolitischen Fragen.[1]
Schüler Eugen Böhm-Bawerks während dessen Innsbrucker Lehrtätigkeit; auf dieser Grundlage erhielt er 1889 die venia legendi für Nationalökonomie und wandte sich der Grenznutzenschule zu.[1]
Hermann von Schullern zu Schrattenhofen im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →