Viktor Mataja
Leben und Werk
- 20. Juli 1857
in Wien - 19. Juni 1934
- 2. Generation
Stationen
- 1878–1882Studium der Rechtswissenschaften
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (1878 bis 1882) nach kaufmännischer Ausbildung.[1]
- 1884Habilitation
Habilitation mit einer Arbeit über Grundrente und Unternehmergewinn, neben der Tätigkeit in der Wiener Handelskammer.[1]
- 1884„Der Unternehmergewinn"
Erscheinen von „Der Unternehmergewinn" (1884) – Habilitationsschrift zur Grenznutzenlehre.[2]
- 1889„Recht des Schadenersatzes vom Standpunkt der Nationalökonomie“
Erscheinen des bahnbrechenden Werks, das auf Basis der Grenznutzenlehre das Feld für die moderne Rechtsökonomie aufbereitete.[1]
- 1892Ordentlicher Professor in Innsbruck
Am 19. September 1892 Berufung zum ordentlichen Professor an der Universität Innsbruck.[1]
- 1897–1934Honorarprofessor an der Universität Wien
Ab 1897 Honorarprofessor an der Universität Wien.[1]
- 1910„Die Reklame"
Erscheinen von „Die Reklame" (1910), Pionierwerk der Werbewissenschaft (2. Aufl. 1916, 4. Aufl. 1926).[1]
- 1911Handelsminister (zweite Amtszeit)
Zweite Amtszeit als Handelsminister.
- 1914–1917Präsident der Statistischen Zentralkommission (1. Periode)
Präsident der Statistischen Zentralkommission von 1914 bis 1917.[1]
- 1917–1918Erster Minister für Soziale Fürsorge
Vom 22. Dezember 1917 bis 27. Oktober 1918 erster Minister für Soziale Fürsorge in den Regierungen Seidler und Hussarek – der erste solche Minister in einem europäischen Industrieland. Gegen Kriegsende fungierte Mataja zuvor als Handelsminister, dann als Minister ohne Portefeuille.[1]
- 1919–1922Präsident der Statistischen Zentralkommission (2. Periode)
Präsident der Statistischen Zentralkommission von 1919 bis 1922.[1]
- 1926„Entwicklung der Reklame"
Erscheinen von „Entwicklung der Reklame" (1926), zugleich 4. Auflage von „Die Reklame".[3]
- 1931„Lehrbuch der Volkswirtschaftspolitik“
Herausgabe des „Lehrbuchs der Volkswirtschaftspolitik“, zu dem Mataja auch eigene Beiträge beisteuerte.[1]
Beeinflussungen
- 1892–1897
Wurde 1892 als ordentlicher Professor an der Universität Innsbruck Nachfolger Eugen von Böhm-Bawerks; institutionelle Lehrstuhl-Kontinuitaet im Geist der Wiener Schule.[1]
Viktor Mataja im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN19 Belege · 2 Quellen
- [1]OeBL: Mataja, Viktor · 17×
- [2]Mataja (1884): Der Unternehmergewinn
- [3]Mataja (1926): Entwicklung der Reklame
Wirkungsorte
Die Bücher
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Viktor Mataja. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026, von https://mises.at/viktor-mataja
- Chicago
- “Viktor Mataja.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026. https://mises.at/viktor-mataja.
- Deutsche historische Zitierweise
- Viktor Mataja, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/viktor-mataja (abgerufen am 13. Oktober 2026).

