Stephanie Martha Braun
Leben und Werk
- 12. Dezember 1898
in Wien - 2. März 1990
in New York - 4. Generation
Stationen
- 1918–1919Tätigkeit bei der Kriegs-Getreide-Anstalt
1918 bis 1919 Tätigkeit bei der Kriegs-Getreide-Anstalt; in dieser Zeit auch Hörerin bei Max Weber.[2]
- 1919–1920Studium in Freiburg im Breisgau
Wintersemester 1919/20 als Hörerin an der Universität Freiburg im Breisgau.[2]
- 1920–1934Mises-Privatseminar— ungefähr
Teilnehmerin am Privatseminar Ludwig von Mises' an der Wiener Handelskammer, gemeinsam mit Hayek, Haberler, Morgenstern u. a.[3]
- 1921Promotion in Staatswissenschaften
Promovierte 1921 als eine der ersten Frauen in Staatswissenschaften an der Universität Wien.[2]
- 1921Freie Wirtschaftsjournalistin— ungefähr
Nach der Promotion als freie Wirtschaftsjournalistin tätig; schrieb laufend Rezensionen, bank- und geldwirtschaftliche Beiträge sowie Beiträge zu wirtschaftspolitischen Fragen.
- 1923Arbeit zur Währungspolitik— ungefähr
Veröffentlichungen zur Währungspolitik (1923) als freie Wirtschaftsjournalistin.[1]
- 1929„Theorie der staatlichen Wirtschaftspolitik“
Veröffentlichung der „Theorie der staatlichen Wirtschaftspolitik“ – der erste Versuch einer theoretischen Begründung und Begrenzung von Wirtschaftspolitik in deutscher Sprache.[2]
- 1939Emigration in die USA
Nach dem Anschluss emigrierte Braun in die USA.
- 1947–1969Professur am Brooklyn College
Von 1947 bis 1969 Professur am Brooklyn College in New York.
- 1969–1981Gastprofessur an der New York University
Nach der Emeritierung zwölf Jahre lang als Gastprofessorin an der New York University tätig.
- 1989Ehrendoktorat der Universität Wien
1989 Ehrendoktorat der Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien.[4]
Beeinflussungen
- 1918–1919Max Weber(1864–1920) · Heidelberger Schule
Hörerin bei Max Weber während ihrer Tätigkeit bei der Kriegs-Getreide-Anstalt in Wien (1918-1919).[2]
- 1921–1921
Promovierte 1921 als eine der ersten Frauen in Staatswissenschaften an der Universität Wien; die Dissertation „Die Anweisungstheorie des Geldes" wurde von Ludwig von Mises betreut.[2]
- 1920–1934
Teilnehmerin am Privatseminar Ludwig von Mises' an der Wiener Handelskammer, gemeinsam mit Hayek, Haberler, Morgenstern u. a.[3]
Stephanie Martha Braun im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN15 Belege · 2 Quellen
- [1]Braun (1923): Die Doppelnote
Wirkungsorte
Die Bücher
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Stephanie Martha Braun. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026, von https://mises.at/stephanie-martha-braun
- Chicago
- “Stephanie Martha Braun.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026. https://mises.at/stephanie-martha-braun.
- Deutsche historische Zitierweise
- Stephanie Martha Braun, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/stephanie-martha-braun (abgerufen am 13. Oktober 2026).
