FOLIO I · DENKER · GEN. 02 · N° 015

Robert Zuckerkandl

Werke
3
Artikel
30
Generation
2.
Porträt von Robert Zuckerkandl
FOL. 02 · N° 015 · Robert Zuckerkandl
BIOGRAPHIE

Leben und Werk

Der Spross einer jüdischen Familie wurde nach seinem Studium der Rechtswissenschaften von Carl Menger habilitiert. Vor seiner Zulassung als Hof- und Gerichtsadvokat in Wien erschien seine einzige dogmenhistorische Monografie Zur Theorie des Preises (1889). 1894 wurde er in der Nachfolge von Emil Sax und neben Friedrich von Wieser außerordentlicher Professor an der Deutschen Universität Prag und erhielt 1896 die ordentliche Professur. Mit seiner Lehre sowie mit seinem Hauptwerk und einigen weiteren gedruckten Beiträgen trug Zuckerkandl wesentlich zur Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule bei.
Metadaten
5. Dezember 1856
28. Mai 1926
in Prag
2. Generation
Lebensstationen

Stationen

  1. 1856
    1856
    Geburt

    Geboren am 5. Dezember 1856 in Raab, Ungarn, als Spross einer jüdischen Familie.

  2. ⁦1875–1880⁩
    ⁦1875–1880⁩
    Studium der Rechtswissenschaften— inferiert

    Studium der Rechtswissenschaften (vor der Habilitation durch Carl Menger).

  3. ⁦1882–1888⁩
    ⁦1882–1888⁩
    Redakteur der Österreichischen Eisenbahn-Zeitung

    Von Oktober 1882 bis Mitte 1888 Redakteur der „Österreichischen Eisenbahn-Zeitung" in Wien.[1]

  4. 1885
    1885
    Habilitation bei Carl Menger— inferiert

    Wurde nach dem Studium der Rechtswissenschaften von Carl Menger habilitiert.

  5. 1889
    1889
    Zur Theorie des Preises

    Erscheinen seiner einzigen dogmenhistorischen Monografie „Zur Theorie des Preises".

  6. 1889
    1889
    Zulassung als Hof- und Gerichtsadvokat

    Zulassung als Hof- und Gerichtsadvokat in Wien.

  7. 1894
    1894
    Außerordentlicher Professor in Prag

    Wurde 1894 in der Nachfolge von Emil Sax und neben Friedrich von Wieser außerordentlicher Professor an der Deutschen Universität Prag.

  8. 1896
    1896
    Ordentliche Professur in Prag

    Erhielt 1896 die ordentliche Professur an der Deutschen Universität Prag; trug mit Lehre, Hauptwerk und weiteren Beiträgen wesentlich zur Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule bei.

  9. 1926
    1926
    Tod

    Gestorben am 28. Mai 1926 in Prag.

Beziehungen

Beeinflussungen

Beeinflusst von · 1
  1. 1885
    1885

    Wurde nach seinem Studium der Rechtswissenschaften von Carl Menger habilitiert.

Privatseminar, Kollegen, Mont Pèlerin · 2
  1. 1894
    1894

    Wurde 1894 in der Nachfolge von Emil Sax außerordentlicher Professor an der Deutschen Universität Prag.

  2. 1894
    1894

    Wurde 1894 neben Friedrich von Wieser außerordentlicher Professor an der Deutschen Universität Prag.

Robert Zuckerkandl im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.

QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN1 Beleg · 1 Quelle
Topographie

Wirkungsorte

WERKVERZEICHNIS · CHRONOLOGISCH

Die Bücher

1880er
1889
Zur Theorie des Preises mit besonderer Berücksichtigung der geschichtlichen Entwicklung der Lehre
OriginalDeutsch
1900er
1907
Die Konsumsteuern im österreichisch-ungarischen Ausgleich
OriginalDeutsch
o. J.
Die Kriegsanleihe: nach einem am 20. November 1914 im Spiegelsaale des Deutschen Hauses in Prag gehaltenen Vortrage
ARTIKEL · 30 VERZEICHNET

Aufsätze, Rezensionen, Vorträge

1880er
1887
[Rezension zu] Alexander von Hegedűs: Der lateinische Münzbund 1865–1885
OriginalDeutsch
1889
Das neue österreichische Anerbenrecht
OriginalDeutsch
1890er
1890
Die klassische Werttheorie und die Theorie vom Grenznutzen
OriginalDeutsch
Schlettwein, Johann August
OriginalDeutsch
1891
Rezension: II. A. Marshall’s „Principles of Economics“
OriginalDeutsch
1892
Beitrag zur Dogmen-Geschichte der Schutzzollidee
OriginalDeutsch
Literatur zur Währungsfrage
OriginalDeutsch
Rezension: Stenographische Protokolle über die vom 8. bis 17. März abgehaltenen Sitzungen der nach Wien einberufenen Währungs-Enquete-Kommission
OriginalDeutsch
1893
Die bimetallistische Bewegung in England
OriginalDeutsch
Springer, Johann Christoph Erich
OriginalDeutsch
APA
Chicago
Deutsche historische Zitierweise