Hermann von Schullern zu Schrattenhofen
Leben und Werk
- 24. Juli 1861
in Innsbruck - 14. April 1931
- 2. Generation
Stationen
- 1879–1883Studium der Rechtswissenschaft
Studium der Rechts- und Staatswissenschaft an der Universität Innsbruck (1879–1883).[1]
- 1884Promotion zum Dr. jur.
1884 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Innsbruck. Anschließend juristische Praxis.[1]
- 1889Venia legendi für Nationalökonomie
1889 in Innsbruck venia legendi für Nationalökonomie nach juristischer Praxis.[1]
- 1892Übertragung der venia legendi auf die Universität Wien
1892 Übertragung der venia legendi auf die Universität Wien.
- 1895Erweiterung auf die gesamte Politische Ökonomie
1895 Erweiterung der venia legendi auf die gesamte Politische Ökonomie.
- 1895Statistische Zentralkommission— inferiert
Tätigkeit in der Statistischen Zentralkommission in Wien.
- 1899Lehrstuhl Technische Hochschule Brünn— ungefähr
1899 Berufung an die Deutsche Technische Hochschule Brünn.[1]
- 1901–1915Lehrstuhl Hochschule für Bodenkultur Wien
Von 1901 bis 1915 Lehrstuhl an der Hochschule für Bodenkultur in Wien (parallel auch nationalökonomische Lehre an der Technischen Hochschule).[1]
- 1903–1905Rektor der Hochschule für Bodenkultur
Von 1903 bis 1905 Rektor der Hochschule für Bodenkultur in Wien.[1]
- 1904Hofrats-Titel— ungefähr
1904 Verleihung des Amtstitels Hofrat im Zuge seiner Tätigkeit als Referent im Ackerbauministerium.[1]
- 1911„Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“
Erscheinen des Lehrbuchs „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“ auf Basis der subjektivistischen Wertlehre.
- 1915–1931Lehrstuhl an der Universität Innsbruck
Ab 1915 nationalökonomischer Lehrstuhl an der Universität Innsbruck.
- 1916Komtur Franz-Joseph-Orden— inferiert
1916 Komtur des kaiserlich österreichischen Franz-Joseph-Ordens.
- 1924„Agrarpolitik“
Erscheinen von „Agrarpolitik“ (1924); Hinwendung zu agrarhistorischen und agrarpolitischen Fragen.[1]
Beeinflussungen
- —
Schüler Eugen Böhm-Bawerks während dessen Innsbrucker Lehrtätigkeit; auf dieser Grundlage erhielt er 1889 die venia legendi für Nationalökonomie und wandte sich der Grenznutzenschule zu.[1]
Hermann von Schullern zu Schrattenhofen im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN12 Belege · 1 Quelle
Wirkungsorte
Die Bücher
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Hermann von Schullern zu Schrattenhofen. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026, von https://mises.at/hermann-von-schullern-zu-schrattenhofen
- Chicago
- “Hermann von Schullern zu Schrattenhofen.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026. https://mises.at/hermann-von-schullern-zu-schrattenhofen.
- Deutsche historische Zitierweise
- Hermann von Schullern zu Schrattenhofen, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/hermann-von-schullern-zu-schrattenhofen (abgerufen am 13. Oktober 2026).
