Gustav Gross
Leben und Werk
- 12. Juni 1856
- 23. Februar 1935
in Wien - 2. Generation
Stationen
- 1877–1881Politischer Beamter in Niederösterreich
Tätigkeit als politischer Beamter in der niederösterreichischen Statthalterei, anschließend ergänzende nationalökonomische Studien in Berlin.[1]
- 1883Habilitation in Wien
Nach Tätigkeit in der niederösterreichischen Statthalterei mit einer Arbeit über den Ökonomen Johann Heinrich von Thünen (1783-1850) habilitiert.[1]
- 1884Abhandlung über den Unternehmergewinn
Veröffentlichung der Abhandlung über den Unternehmergewinn (1884).[1]
- 1884–1885Erste wissenschaftliche Marx-Biographien
Veröffentlichung der ersten wissenschaftlichen Biografien über Karl Marx (1884 und 1885).
- 1885Vorstand des Deutschen Schulvereins
Ab 1885 Mitglied im Vorstand des Deutschen Schulvereins; ab 1905 Erster Vorsitzender.[1]
- 1885–1897Privatdozent an der Universität Wien
Als Privatdozent lehrte Gross an der Universität Wien bis 1897, zuletzt als außerordentlicher Professor.[1]
- 1889Abgeordneter Deutsche Fortschrittspartei
Ab 1889 Abgeordneter der Deutschen Fortschrittspartei.[1]
- 1917–1918Letzter Präsident des Abgeordnetenhauses der Monarchie
Gegen Ende des Ersten Weltkrieges, als die Kriegswirtschaft ihre volle zentral-bürokratische und planwirtschaftliche Entfaltung erreicht hatte, wurde Gross zum letzten Präsidenten des Abgeordnetenhauses der Monarchie gewählt.[1]
- 1918–1919Provisorische Nationalversammlung Deutschösterreich
Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich.[2]
Beeinflussungen
- 1881Adolph Wagner(1835–1917) · Jüngere Historische Schule
Groß rechnete sich der Tradition Adolph Wagners zu und vertrat dessen These von der steten Ausweitung der Staatsaufgaben, der langfristig nur durch die Familie Grenzen gesetzt würden.[1]
- —Albert Schäffle(1831–1903) · Soziologie / Staatswissenschaft
Groß rechnete sich selbst der Tradition Albert Friedrich Eberhard Schäffles zu.
- —
Groß wurde von Menger bei der Aufzählung seiner Habilitanten anlässlich seiner Emeritierung nicht erwähnt – ein zwiespältiges Verhältnis trotz formaler Verbindung über die Wiener Habilitation.[1]
Gustav Gross im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN14 Belege · 2 Quellen
Wirkungsorte
Die Bücher
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Gustav Gross. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026, von https://mises.at/gustav-gross
- Chicago
- “Gustav Gross.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026. https://mises.at/gustav-gross.
- Deutsche historische Zitierweise
- Gustav Gross, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/gustav-gross (abgerufen am 13. Oktober 2026).


