FOLIO I · DENKER · GEN. 04 · N° 004

Friedrich August von Hayek

Werke
54
Artikel
410
Generation
4.
Porträt von Friedrich August von HayekPorträt von Friedrich August von Hayek: Portrait Hayek (Mises Institute) (2009)Porträt von Friedrich August von Hayek: Ehrengrab Hayek, Neustifter Friedhof Wien (2009)
FOL. 04 · N° 004 · Friedrich August von Hayek
BIOGRAPHIE

Leben und Werk

Nach der Matura am Wiener Elisabethgymnasium und der Teilnahme als Offizier am Ersten Weltkrieg inskribierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wobei er sich jedoch die meiste Zeit mit Inhalten der Volkswirtschaftslehre, Psychologie, Wissenschaftstheorie und Philosophie beschäftigte. Hayek las Carl Menger und Eugen von Böhm-Bawerk, knüpfte erste Kontakte zur Österreichischen Schule und lernte auch Mitglieder des Wiener Kreises kennen. Wie viele Angehörige seiner Generation, die von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges zurückgekehrt waren, sympathisierte er mit sozialistischen Ideen, wurde jedoch durch die Lektüre von Die Gemeinwirtschaft (1922) von Ludwig von Mises, die den Nachweis der Unmöglichkeit der Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen enthielt, rasch eines Besseren belehrt. Recht bald schon erkannte Mises Hayeks Talent, lud ihn zu seinem Privatseminar ein und gründete mit ihm gemeinsam das Österreichische Institut für Konjunkturforschung, an dem Hayek ab 1927 »harte Pionierarbeit an der ökonomischen Basis« leisten konnte. Ende der 30er Jahre, als er nach und nach zum Hauptgegenspieler von John Maynard Keynes (1883–1946) wurde, geriet Hayek jedoch zunehmend in wissenschaftliche Isolation. 1941 begann er Vorarbeiten zu The Road to Serfdom, einer eindringlichen Analyse der Sozialismen Deutschlands und der Sowjetunion, die aber auch den demokratischen Sozialismus als einen schleichenden Weg zur Knechtschaft beschrieb. Das Buch, das 1944 während des Zweiten Weltkrieges erschien, wurde ein durchschlagender publizistischer Erfolg und machte Hayek weltberühmt. 1947 gelang es ihm bei Vevey am Genfer See, 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt zu versammeln – unter ihnen Wilhelm Röpke (1899–1966), Walter Eucken (1891–1950), Ludwig Erhard (1897–1977), Milton Friedman (1912–2006), Henry Hazlitt (1894–1983), Karl Popper, Fritz Machlup, Lionel Robbins (1898–1984) sowie Ludwig von Mises – um die Zukunft des Liberalismus auf breiter Basis zu diskutieren. Hayeks Arbeiten gingen jedoch weit über die reine Ökonomie hinaus. So galt er in Fachkreisen nicht bloß als Wirtschaftswissenschaftler, sondern auch als Rechtsphilosoph, Ethiker, Sozialtheoretiker, Ideenhistoriker, Jurist, Wissenschaftstheoretiker, Systemtheoretiker und theoretischer Psychologe.
Metadaten
8. Mai 1899
in Wien
23. März 1992
4. Generation
Der Podcast

Die Folge zu Friedrich August von Hayek

Friedrich August von Hayek zum Hören: das Leben, die eine Idee, das berühmteste Argument und welches Werk man zuerst liest. Rund 15 Minuten.

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Lebensstationen

Stationen

  1. 1899
    1899
    Geburt

    Geboren am 8. Mai 1899 in Wien.[1]

  2. 1917
    1917
    Matura am Elisabethgymnasium— ungefähr

    Matura am Wiener Elisabethgymnasium.

  3. ⁦1917–1918⁩
    ⁦1917–1918⁩
    Offizier im Ersten Weltkrieg

    Trat 1917 in ein Artillerie-Regiment ein und kämpfte an der italienischen Front; erlitt eine Hörschädigung am linken Ohr.

  4. ⁦1918–1923⁩
    ⁦1918–1923⁩
    Studium an der Universität Wien— ungefähr

    Inskribierte nach dem Krieg Rechtswissenschaften an der Universität Wien, beschäftigte sich aber überwiegend mit Volkswirtschaftslehre, Psychologie, Wissenschaftstheorie und Philosophie. Las Carl Menger und Eugen von Böhm-Bawerk, knüpfte erste Kontakte zur Österreichischen Schule und lernte Mitglieder des Wiener Kreises kennen.

  5. 1921
    1921
    Doktorat der Rechtswissenschaften

    Promovierte 1921 an der Universität Wien zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. iur.) bei Friedrich von Wieser.[6]

  6. 1922
    1922
    Bruch mit dem Sozialismus durch Mises-Lektüre

    Wurde durch die Lektüre von „Die Gemeinwirtschaft" (1922) von Ludwig von Mises, die die Unmöglichkeit der Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen nachwies, von seinen sozialistischen Sympathien abgebracht.[1]

  7. 1923
    1923
    Doktorat der Staatswissenschaften

    Promovierte 1923 zum Doktor der Staatswissenschaften (Dr. rer. pol.) an der Universität Wien.[7]

  8. ⁦1923–1924⁩
    ⁦1923–1924⁩
    Forschungsassistent New York University

    Verbrachte 1923/1924 als Forschungsassistent bei Jeremiah Jenks an der New York University, wo er makroökonomische Daten kompilierte.[8]

  9. 1926
    1926
    Heirat mit Hella von Fritsch

    Heiratete im August 1926 Helene Berta Maria von Fritsch („Hella").[9]

  10. 1927
    1927
    Österreichisches Institut für Konjunkturforschung

    Gründete gemeinsam mit Mises das Österreichische Institut für Konjunkturforschung, an dem Hayek ab 1927 „harte Pionierarbeit an der ökonomischen Basis" leistete. Mises hatte zuvor sein Talent erkannt und ihn zum Privatseminar eingeladen.[1]

  11. 1929
    1929
    Habilitation an der Universität Wien

    Habilitierte sich 1929 an der Universität Wien mit der Schrift „Geldtheorie und Konjunkturtheorie".[16]

  12. ⁦1931–1950⁩
    ⁦1931–1950⁩
    Tooke-Professur an der LSE

    Berufen 1931 als Tooke Professor of Economic Science and Statistics an die London School of Economics; lehrte dort über Konjunkturtheorie und prägte einen Generationenstreit mit Keynes.[1]

  13. 1938
    1938
    Britische Staatsbürgerschaft

    Nahm 1938 die britische Staatsbürgerschaft an und lehnte eine Rückkehr ins NS-annektierte Österreich ab.[18]

  14. 1941
    1941
    Vorarbeiten zu „The Road to Serfdom"

    Begann 1941 die Vorarbeiten zu „The Road to Serfdom", einer Analyse der Sozialismen Deutschlands und der Sowjetunion sowie des demokratischen Sozialismus als schleichendem Weg zur Knechtschaft.

  15. 1944
    1944
    „The Road to Serfdom"

    Erscheinen von „The Road to Serfdom" 1944 in London; das Buch wurde ein durchschlagender publizistischer Erfolg, verkaufte sich über 2,25 Millionen Mal und machte Hayek weltberühmt.

  16. 1947
    1947
    Gründung der Mont Pèlerin Society

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Wilhelm Röpke, Walter Eucken, Ludwig Erhard, Milton Friedman, Henry Hazlitt, Karl Popper, Fritz Machlup, Lionel Robbins und Ludwig von Mises, um die Mont Pèlerin Society zu gründen.

  17. 1950
    1950
    Scheidung und zweite Heirat

    Ließ sich im Juli 1950 von Hella scheiden und heiratete im selben Monat seine Cousine Helene Bitterlich.[10]

  18. ⁦1950–1962⁩
    ⁦1950–1962⁩
    Committee on Social Thought, University of Chicago

    Lehrte ab 1950 für zwölf Jahre als Professor am Committee on Social Thought der University of Chicago.[1]

  19. 1960
    1960
    „The Constitution of Liberty"

    Erscheinen von „The Constitution of Liberty" 1960, einer Synthese seiner liberalen Verfassungs- und Rechtsphilosophie.[11]

  20. ⁦1962–1968⁩
    ⁦1962–1968⁩
    Lehrstuhl Universität Freiburg

    Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von 1962 bis 1968.[12]

  21. ⁦1969–1977⁩
    ⁦1969–1977⁩
    Professur Universität Salzburg

    Honorarprofessor an der Universität Salzburg von 1969 bis 1977.[13]

  22. 1974
    1974
    Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften

    Erhielt am 9. Oktober 1974 (verliehen Dezember 1974 in Stockholm) den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften gemeinsam mit Gunnar Myrdal für seine Pionierarbeit zur Geldtheorie und zu institutionellen Voraussetzungen wirtschaftlicher Ordnung.[1]

  23. ⁦1977–1992⁩
    ⁦1977–1992⁩
    Rückkehr nach Freiburg

    Kehrte 1977 nach Freiburg im Breisgau zurück und blieb dort bis zu seinem Tod 1992.[13]

  24. 1984
    1984
    Companion of Honour

    Aufnahme in den Order of the Companions of Honour 1984 (Birthday Honours von Königin Elisabeth II.).[19]

  25. 1991
    1991
    Presidential Medal of Freedom

    Erhielt 1991 die Presidential Medal of Freedom durch US-Präsident George H. W. Bush.[20]

  26. 1992
    1992
    Tod

    Gestorben am 23. März 1992 in Freiburg im Breisgau.

Beziehungen

Beeinflussungen

Beeinflusst von · 5
  1. 1921
    1921

    Hayek promovierte 1921 an der Universität Wien zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. iur.) bei Friedrich von Wieser, dessen treuester Schüler er wurde („his most faithful disciple").

  2. ⁦1922–1931⁩
    ⁦1922–1931⁩

    Wurde durch die Lektüre von „Die Gemeinwirtschaft" (1922) von Ludwig von Mises, die den Nachweis der Unmöglichkeit der Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen enthielt, von seinen sozialistischen Sympathien abgebracht. Recht bald schon erkannte Mises Hayeks Talent und lud ihn zu seinem Privatseminar ein.[1]

  3. ⁦1931–1946⁩
    ⁦1931–1946⁩
    John Maynard Keynes⁦(1883–1946)⁩ · Cambridge School

    Wurde Ende der 30er Jahre nach und nach zum Hauptgegenspieler von John Maynard Keynes (1883-1946) und geriet jedoch zunehmend in wissenschaftliche Isolation.

  4. —
    —

    mises.org-Strigl-Biographie nennt Hayek explizit als von Strigl geprägten Schüler: „Strigl shaped the minds of Hayek, Haberler, Machlup, Morgenstern, and other future great Viennese economists more than any other teacher." Hayek-Nachruf 1942: „with his death disappears the figure on whom one's hope for a preservation of the tradition of Vienna as a centre of economic teaching... had largely rested."[3]

  5. —
    —
    Ludwig Wittgenstein⁦(1889–1951)⁩ · Wiener Kreis (Sprachphilosophie)

    Wittgenstein war ein Cousin Hayeks; in der Wikipedia-Infobox „Influences" als philosophischer Bezugspunkt geführt.[14]

Beeinflusste · 6
  1. ⁦1930–1935⁩
    ⁦1930–1935⁩

    Direkte Schülerin Friedrich August von Hayeks; reichte 1935 ihre von Hayek betreute Dissertation „The Rationale of Central Banking and the Free Banking Alternative" an der LSE ein.[5]

  2. ⁦1931–1950⁩
    ⁦1931–1950⁩
    W. Arthur Lewis⁦(1915–1991)⁩ · Entwicklungsökonomie

    Lewis studierte in den 1930er-Jahren bei Hayek an der LSE.[15]

  3. ⁦1931–1950⁩
    ⁦1931–1950⁩
    Ronald Coase⁦(1910–2013)⁩ · Chicago School / New Institutional Economics

    Coase studierte in den 1930er-Jahren als Student bei Hayek an der London School of Economics.[15]

  4. 1933
    1933

    Lachmann gehörte an der LSE zu Hayeks engstem akademischen Umfeld und entwickelte den radikalen Subjektivismus aus dieser Linie weiter.

  5. ⁦1961–1968⁩
    ⁦1961–1968⁩

    Trug mit Schriften und Herausgeber-Anthologie „Logik der Freiheit" maßgeblich dazu bei, die Tradition der Österreichischen Schule und insbesondere Hayeks Werk im deutschsprachigen Raum wiederzubeleben.

  6. —
    —

    Nachdem Shackle seine Doktorarbeit unter Hayek begonnen hatte, wandte er sich in der Folge dem radikalen Subjektivismus zu und trieb diesen bis zum Nihilismus weiter.

Privatseminar, Kollegen, Mont Pèlerin · 20
  1. ⁦1920–1934⁩
    ⁦1920–1934⁩

    Mit-Teilnehmer am Mises-Privatseminar in Wien.[22]

  2. 1927
    1927

    Gründete gemeinsam mit Mises das Österreichische Institut für Konjunkturforschung, an dem Hayek ab 1927 „harte Pionierarbeit an der ökonomischen Basis" leistete.

  3. ⁦1928–1931⁩
    ⁦1928–1931⁩

    Haberler hielt seine Lehrveranstaltungen an der Universität Wien teilweise gemeinsam mit Friedrich August von Hayek.

  4. ⁦1929–1934⁩
    ⁦1929–1934⁩

    Beide Teilnehmer am Mises-Privatseminar; gleichzeitig Vorgaenger/Nachfolger an der Spitze des Konjunkturforschungsinstituts (Hayek bis 1931, Morgenstern 1931-38).[4]

  5. ⁦1935–1948⁩
    ⁦1935–1948⁩

    An der London School of Economics nach Studienzeit Kollege von Friedrich August von Hayek; Zusammenarbeit bis zum Wechsel nach Johannesburg 1948.

  6. 1947
    1947
    Frank Knight⁦(1885–1972)⁩ · Chicago School

    Frank Knight gehörte zur Gründungsversammlung der Mont Pèlerin Society 1947 und beteiligte sich an der Namensgebung.[23]

  7. 1947
    1947

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Fritz Machlup, zur Gründung der Mont Pèlerin Society. Reihenfolge nach Geburtsjahr (Machlup 1902 vor Hayek 1899 – hier Hayek vor Machlup).

  8. ⁦1947–1931⁩
    ⁦1947–1931⁩

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Ludwig von Mises, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.[1]

  9. 1947
    1947
    George Stigler⁦(1911–1991)⁩ · Chicago School

    George Stigler gehörte zur Gründungsversammlung der Mont Pèlerin Society 1947.[23]

  10. 1947
    1947
    Henry Hazlitt⁦(1894–1993)⁩ · US-Libertarismus

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Henry Hazlitt, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  11. 1947
    1947
    Karl Popper⁦(1902–1994)⁩ · Kritischer Rationalismus

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Karl Popper, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  12. ⁦1947–1950⁩
    ⁦1947–1950⁩
    Lionel Robbins⁦(1898–1984)⁩ · LSE

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Lionel Robbins, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  13. 1947
    1947
    Ludwig Erhard⁦(1897–1977)⁩ · Ordoliberalismus

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Ludwig Erhard, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  14. 1947
    1947
    Milton Friedman⁦(1912–2006)⁩ · Chicago School

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Milton Friedman, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  15. 1947
    1947
    Walter Eucken⁦(1891–1950)⁩ · Ordoliberalismus

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Walter Eucken, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  16. 1947
    1947
    Wilhelm Röpke⁦(1899–1966)⁩ · Ordoliberalismus

    Versammelte 1947 bei Vevey am Genfer See 39 nicht-kollektivistische Denker aus aller Welt, unter ihnen Wilhelm Röpke, zur Gründung der Mont Pèlerin Society.

  17. ⁦1948–1976⁩
    ⁦1948–1976⁩

    Wurde 1948, ein Jahr nach Gründung der Mont Pèlerin Society durch Hayek, gemeinsam mit ihrem Mann Friedrich A. Lutz Mitglied der Gesellschaft; Friedrich Lutz später zweimal Präsident der MPS.[21]

  18. 1948
    1948

    Gehörte der von Hayek initiierten Mont Pèlerin Society an; trat 1948 bei.

  19. ⁦1996–2012⁩
    ⁦1996–2012⁩

    Wurde 1996 Mitglied der Mont Pèlerin Society, zu deren Begründern und Kerngestalt Hayek zählte (Hayek selbst verstarb 1992, daher zeitlich nur überlappende Vereinszugehoerigkeit über das Hayek-Vermächtnis).[24]

  20. —
    —

    Beide Teilnehmer am Mises-Privatseminar in Wien (mises.org Hayek Centenary).[4]

Friedrich August von Hayek im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.

QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN36 Belege · 5 Quellen
  • [6]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 22
  • [7]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 33
  • [8]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 35
  • [9]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001)
  • [10]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 155
  • [11]Hayek: The Constitution of Liberty (1960)
  • [12]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 218
  • [13]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 254 · 2×
  • [14]Ebenstein: Friedrich Hayek (2001), S. 245
  • [15]Galbraith: Kaldor Remembered (1991) · 2×
Topographie

Wirkungsorte

WERKVERZEICHNIS · CHRONOLOGISCH

Die Bücher

1920er
1928
Das Mieterschutzproblem. Nationalökonomische Betrachtungen
OriginalDeutsch
1929
Geldtheorie und Konjunkturtheorie
OriginalDeutsch
Weitere Ausgaben
  • Monetary Theory and the Trade Cycle1933
    OriginalEnglisch
Gibt es einen „Widersinn des Sparens“
OriginalDeutsch
1930er
1931
Der Band versammelt sieben Arbeiten, die Hayek zwischen 1929 und 1937 verfasste: Monetary Theory and the Trade Cycle, The Paradox of Saving, Prices and Production, die Reflections on Keynes's Treatise on Money, The Mythology of Capital, Investment That Raises the Demand for Capital sowie Monetary Nationalism and International Stability. Zusammen bilden sie Hayeks Zusammenführung der österreichischen Geld-, Kapital- und Konjunkturtheorie. Das zentrale Argument kehrt durchgängig wieder: Die Elastizität der Geldmenge lässt den Darlehenszins vom natürlichen Zins abweichen. Das verzerrt die zeitliche Struktur der Produktion und lässt unter dem bestehenden Kreditsystem Aufschwung und Krise immer wiederkehren. Hayek baut auf Böhm-Bawerks Kapitaltheorie und auf der monetären Analyse Wicksells und Mises' auf, entwickelt sie anhand eines Schemas der Produktionsstufen weiter und wendet sich gegen die an der Quantitätstheorie orientierten Stabilisierungsbefürworter, gegen Keynes, Knight sowie Foster und Catchings.
OriginalEnglisch
Weitere Ausgaben
  • Preise und Produktion
    OriginalDeutsch
  • Prices and Production, revised and enlarged edition1936
    OriginalEnglisch
1932
[Rezension zu] Edgar Pedro Bruck: Die Preisbildung im deutschen wissenschaftlichen Antiquariatsbuchhandel
OriginalDeutsch
1935
Collectivist Economic Planning
OriginalEnglisch
1940er
1941
The Pure Theory of Capital
OriginalEnglisch
Weitere Ausgaben
1944
The Road to Serfdom
OriginalEnglisch
Weitere Ausgaben
  • Der Weg zur Knechtschaft
    OriginalDeutsch
1946
Individualism True And False
OriginalEnglisch
1948
Individualism and Economic Order
OriginalEnglisch
Weitere Ausgaben
  • Individualismus und wirtschaftliche Ordnung1969
    OriginalDeutsch
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Aufsätze, Rezensionen, Vorträge

1890er
1893
Le krach est inévitable. Les gouvernements créeront de la monnaie pour le retarder
OriginalFranzösisch
1920er
1921
Der nordische nationalökonomische Kongress in Stockholm, August bis September 1920
OriginalDeutsch
1922
Die österreichischen Güter, Rechte und Interessen in Italien
OriginalDeutsch
Rezension zu: Siegfried Strakosch, Der Selbstmord eines Volkes
OriginalDeutsch
1923
Leserbrief, in: The New York Times
OriginalEnglisch
Rezension zu: Boris L. Brasol, Socialism versus Civilisation
OriginalDeutsch
Rezension zu: L. V. Birck, The Theory of Marginal Value
OriginalDeutsch
1924
Das Stabilisierungsproblem in Goldwährungsländern. Eine Übersicht neuerer amerikanischer Literatur
OriginalDeutsch
Diskontpolitik und Warenpreise
OriginalDeutsch
Rezension zu: R. A. Lehfeldt, Die Wiederherstellung der Währungen
OriginalDeutsch
APA
Chicago
Deutsche historische Zitierweise