Franz Xaver Weiss
Leben und Werk
- 18. April 1885
in Wien - 19. März 1956
- 3. Generation
Stationen
- 1885Geburt
Geboren 1885 in Wien als gebürtiger Wiener mit jüdischen Wurzeln.
- 1903Studium Recht und Staatswissenschaften— inferiert
Studierte nach Volksschule und Gymnasium in Wien an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien bei Eugen Böhm von Bawerk und Friedrich von Wieser.[1]
- 1909Promotion in Rechtswissenschaften
Promovierte 1909 in seiner Heimatstadt Wien in Rechtswissenschaften.
- 1910„Die moderne Tendenz in der Lehre vom Geldwert"
Veröffentlichte 1910 den Beitrag „Die moderne Tendenz in der Lehre vom Geldwert".
- 1910Wiener Kaufmannschaft— ungefähr
Arbeitete in der Wiener Kaufmannschaft und widmete sich nebenbei Böhm-Bawerks Zinstheorie.
- 1913Sekretär Wiener Handelskammer
Nach Gerichtspraxis am Wiener Landesgericht und Assistenztätigkeit an der Universität Wien ab 1913 Sekretär der Wiener Handelskammer.[1]
- 1921–1925Schriftleiter der Zeitschrift für Volkswirtschaft und Sozialpolitik
War von 1921 bis 1925 Schriftleiter der Zeitschrift für Volkswirtschaft und Sozialpolitik.
- 1924–1926Herausgabe Böhm-Bawerks „Gesammelte Schriften"
Gab als Herausgeber Eugen von Böhm-Bawerks „Gesammelte Schriften" (1924-1926) bei Hölder-Pichler-Tempsky in Wien und Leipzig heraus, mit biographischer Einleitung.[2]
- 1926Habilitation Universität Wien
Habilitierte sich 1926 an der Universität Wien mit einer Arbeit zu Produktionsumwegen und Kapitalzins (Erweiterung der Ricardo-Kritik).[1]
- 1926Lehrstuhl Deutsche Technische Hochschule Prag
Berufung 1926 auf den Lehrstuhl für Politische Ökonomie an der Deutschen Technischen Hochschule Prag.
- 1930Wechsel Deutsche Universität Prag
Wechselte 1930 an die Deutsche Universität Prag auf den Lehrstuhl für Politische Ökonomie und Finanzwissenschaft.[1]
- 1933–1934Dekan Deutsche Universität Prag
Diente 1933/34 als Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Deutschen Universität Prag.[1]
- 1939Emigration nach Großbritannien
Erhielt im Februar 1939 bezahlten Urlaub und floh mit seiner Familie nach Großbritannien noch vor der Zerschlagung der Resttschechoslowakei.[1]
Beeinflussungen
- 1903–1909
Widmete sich nach seiner Promotion nebenbei Böhm-Bawerks Zinstheorie, gab die kleineren Schriften des von ihm verehrten Böhm-Bawerk heraus und erneuerte und erweiterte in seiner Habilitationsschrift die Kritik an David Ricardo.[2]
- 1903–1909
Studierte an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien bei Eugen von Böhm-Bawerk und Friedrich von Wieser.[1]
- —David Ricardo(1772–1823) · Klassische Nationalökonomie
In seiner Habilitationsschrift erneuerte und erweiterte er die Kritik an David Ricardo, was ihm zu einer Berufung an die Deutsche Technische Hochschule in Prag verhalf.
Franz Xaver Weiss im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN12 Belege · 2 Quellen
- [1]Kumpf: Weiss, Franz Xaver (Hagemann/Krohn-Handbuch) · 10×
Wirkungsorte
Die Bücher
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Franz Xaver Weiss. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026, von https://mises.at/franz-xaver-weiss
- Chicago
- “Franz Xaver Weiss.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026. https://mises.at/franz-xaver-weiss.
- Deutsche historische Zitierweise
- Franz Xaver Weiss, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/franz-xaver-weiss (abgerufen am 13. Oktober 2026).