FOLIO I · DENKER · GEN. 02 · N° 036

Franz Cuhel

Werke
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Generation
2.
Porträt von Franz Cuhel
FOL. 02 · N° 036 · Franz Cuhel
BIOGRAPHIE

Leben und Werk

Der aus der mährischen Stadt Oels (heute Olešnice, Tschechien) stammende Franz Cuhel war ein Fachpublizist aus dem Umfeld des Menger-Kreises, der heute weitgehend vergessen ist. Der Jurist und k.k. Regierungsrat in Wien konstruierte eine der ersten Rechenmaschinen und publizierte eine umfangreiche Arbeit Zur Lehre von den Bedürfnissen (1907), in der er 29 Bedürfniskategorien (mit insgesamt 73 weiteren Unterteilungen) definierte. Zudem wies er darin als erster nach, dass der subjektive Nutzen nicht messbar und damit auch nicht rechenbar ist. In seiner tschechischen Heimat, an der Wirtschaftsuniversität Prag, ist bei der jährlich stattfindenden Prague Conference on Political Economy die Franz Cuhel Memorial Lecture nach ihm benannt.
Metadaten
1. Januar 1862
3. Dezember 1914
in Wien
2. Generation
Lebensstationen

Stationen

  1. 1862
    1862
    Geburt

    Geboren 1862 in Oels in Mähren (heute Olešnice, Tschechien).[1]

  2. 1878
    1878
    Gymnasium Brünn— inferiert

    Besuchte Ende der 1870er-Jahre das Gymnasium in Brünn.[1]

  3. 1886
    1886
    Promotion in Rechtswissenschaften— ungefähr

    Studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Prag und promovierte 1886.[1]

  4. 1889
    1889
    Eintritt Prager Handelskammer— ungefähr

    Trat 1889 als Beamter (Konzipist) in die Prager Handelskammer ein.[1]

  5. 1894
    1894
    Vize-Sekretär Prager Handelskammer— ungefähr

    Befördert zum Vize-Sekretär der Prager Handelskammer 1894.[1]

  6. 1898
    1898
    Zweiter Sekretär Prager Handelskammer— ungefähr

    Befördert zum Zweiten Sekretär der Prager Handelskammer 1898.[1]

  7. 1900
    1900
    k.k. Regierungsrat in Wien— inferiert

    Wirkte als Jurist und k.k. Regierungsrat in Wien und konstruierte eine der ersten Rechenmaschinen.

  8. 1903
    1903
    Vorzeitige Pensionierung— ungefähr

    Musste 1903 wegen einer Erkrankung vorzeitig in den Ruhestand und zog zurück nach Olešnice; später wieder nach Wien.[1]

  9. 1907
    1907
    „Zur Lehre von den Bedürfnissen"

    Publizierte die umfangreiche Arbeit „Zur Lehre von den Bedürfnissen" (1907), in der er 29 Bedürfniskategorien definierte und erstmals nachwies, dass der subjektive Nutzen nicht messbar ist.[1]

  10. 1914
    1914
    Tod

    Gestorben am 3. Dezember 1914 in Wien.[1]

Beziehungen

Beeinflussungen

Beeinflusste · 1
  1. —
    —
    Lionel Robbins⁦(1898–1984)⁩ · LSE

    Cuhels Bedürfnistheorie wird laut Liberpedia von Lionel Robbins rezipiert (Ordinalnutzentheorie-Linie).[1]

Franz Cuhel im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.

QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN10 Belege · 1 Quelle
Topographie

Wirkungsorte

WERKVERZEICHNIS · CHRONOLOGISCH

Die Bücher

1900er
1907
Zur Lehre von den Bedürfnissen: Theoretische Untersuchungen über das Grenzgebiet der Ökonomik und Psychologie
OriginalDeutsch
APA
Chicago
Deutsche historische Zitierweise