Geboren am 14. Februar 1940 in Waghäusel (Kirrlach), Deutschland, als ältester von drei Brüdern.
Studium der Nationalökonomie in Freiburg, unter anderem bei Friedrich August von Hayek.
1968 Abschluss als Diplom-Volkswirt mit einer von F. A. von Hayek betreuten Diplomarbeit.[11]
Rund 20 Jahre im elterlichen Textilunternehmen tätig; nach dem Tod des Vaters geschäftsführender Gesellschafter.
Im Jahr 1986/87 kam es aufgrund starker Marktveränderungen zur Teilauflösung und dem Verkauf des elterlichen Unternehmens.
Wirkte für den Rest seines Lebens als freier Autor und Privatgelehrter; schrieb zahlreiche vielbeachtete Bücher und Hunderte Fachartikel und trug maßgeblich zur Wiederbelebung der Österreichischen Schule der Nationalökonomie im deutschsprachigen Raum bei.
Erscheinen von „Die Euro-Katastrophe" (1993), eine frühe Kritik am Euro-Projekt.[2]
Herausgabe von „Logik der Freiheit" (2000; 2. Auflage 2008), eine Hayek-Anthologie.[6]
Gestorben am 8. Januar 2012 nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren in seiner Heimatstadt.
Trug mit Schriften und Herausgeber-Anthologie „Logik der Freiheit" maßgeblich dazu bei, die Tradition der Österreichischen Schule und insbesondere Hayeks Werk im deutschsprachigen Raum wiederzubeleben.
Wurde 1996 Mitglied der Mont Pèlerin Society, zu deren Begründern und Kerngestalt Hayek zählte (Hayek selbst verstarb 1992, daher zeitlich nur überlappende Vereinszugehoerigkeit über das Hayek-Vermächtnis).[11]
Roland Baader im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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