Promotion zum Dr. iuris an der Universität Wien 1868 nach Studium am Schottengymnasium und an der Universität Wien.[1]
Im Alter von 26 Jahren konnte er einen Ruf an die Wiener Universität angeblich nur „äußerer Umstände halber“ nicht annehmen.
Über zwei Jahrzehnte erfolgreiche Tätigkeit als Hof- und Gerichtsadvokat in Wien; Gründer und Präsident des Wiener Advokatenclubs.[1]
Erste werttheoretische Hauptarbeit „Der Werth in der isolirten Wirthschaft“ 1889 — frühes Bekenntnis zur Grenznutzenlehre Mengers.[1]
Wechsel von der Advokatur in die akademische Welt: Privatdozent für Politische Ökonomie an der Universität Wien ab 1890; Habilitation mit einer werttheoretischen Arbeit, die an „Der Werth in der isolirten Wirthschaft“ (1889) anknüpfte.[1]
Ab 1892 Mitglied der staatswissenschaftlichen Staatsprüfungskommission.[1]
Veröffentlichung „Wesen und die beiden Hauptrichtungen des Sozialismus“ 1893.[1]
1900 Verleihung des Titels eines außerordentlichen Professors für Politische Ökonomie an der Universität Wien.[1]
Veröffentlichung von Die nationalökonomische Lehre vom Credit (1903); das Werk wurde von der Österreichischen Schule abgelehnt, da unvereinbar mit Wiesers Zurechnungslehre und Böhm-Bawerks Zinstheorie.[1]
In späteren Arbeiten trat Komorzynski der Lohntheorie Johann Heinrich von Thünens entschieden entgegen.
In späteren Arbeiten trat Komorzynski vor allem Karl Marx entschieden entgegen.
Johann von Komorzynski im Kontext der gesamten Schule — fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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