Alfred Amonn
Leben und Werk
- 1. Juni 1883
- 2. November 1962
- 3. Generation
Stationen
- 1902–1907Studium Rechts- und Staatswissenschaften
Studium der Rechte und Nationalökonomie in Innsbruck, München, Wien, Halle, Leipzig, Oxford und London mit Schwerpunkt Wien.
- 1907Dr. iur. et rer. pol.
Doppelpromotion zum Doktor der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien.
- 1907–1910Assistent bei Philippovich
Assistent am Staatswissenschaftlichen Institut der Universität Wien bei Eugen von Philippovich bis zur eigenen Habilitation.
- 1910Habilitation Nationalökonomie
Habilitation in Wien mit der Schrift „Objekt und Grundbegriffe der theoretischen Nationalökonomie“, erschienen 1911 in den von Philippovich mitherausgegebenen „Wiener Staatswissenschaftlichen Studien“.
- 1910–1912Ausserordentlicher Professor
Ausserordentlicher Professor für Nationalökonomie an der Universität Freiburg in der Schweiz.
- 1912–1918Professor Czernowitz
Professor an der damals österreichischen Universität Czernowitz in der Bukowina.
- 1913–1914Vertretung Schumpeter, Graz
Vertretung Joseph Aloys Schumpeters an der Universität Graz, während Schumpeter als österreichischer Austauschprofessor an der Columbia University in New York lehrte.
- 1920–1926Ordinarius deutsche Universität Prag
Ordentlicher Professor für Nationalökonomie an der deutschen Universität (Karl-Ferdinands-Universität) in Prag.
- 1926–1929Gastprofessor kaiserliche Universität Tokio
Drei Jahre Gastprofessur an der kaiserlichen Universität Tokio, prägende Wirkung in der frühen japanischen Wirtschaftstheorie.
- 1929–1953Ordinarius theoret. Nationalökonomie Bern
Lehrstuhl für theoretische Nationalökonomie und Finanzwissenschaften an der Universität Bern bis zur Emeritierung 1953; Dekan 1934/35 und 1943/44.
- 1949–1950Rektor der Universität Bern
Rektorat der Universität Bern im Studienjahr 1949/50.
- 1953Korr. Mitglied Bayerische und Österr. AdW
Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
- 1962Tod in Bern
79jährig verstorben am 2. November 1962 in Bern.
Beeinflussungen
- 1907–1910
Amonn war ab 1907 Assistent am Wiener Staatswissenschaftlichen Institut bei Philippovich; seine 1910 verteidigte Habilitationsschrift erschien 1911 in den von Philippovich und Bernatzik herausgegebenen „Wiener Staatswissenschaftlichen Studien“. Faktisch akademischer Mentor in der Wiener Frühphase.
Alfred Amonn im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Alfred Amonn. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026, von https://mises.at/alfred-amonn
- Chicago
- “Alfred Amonn.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 13. Oktober 2026. https://mises.at/alfred-amonn.
- Deutsche historische Zitierweise
- Alfred Amonn, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/alfred-amonn (abgerufen am 13. Oktober 2026).
